"Yellowstone"-Star Kevin Costner verrät seine vier Lieblingswestern: Zwei sind mit John Wayne, einer stammt von Clint Eastwood – und einer von Costner selbst!
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Ob „Der mit dem Wolf tanzt“, „Yellowstone“ oder zuletzt „Horizon“: Kevin Costner und der Western sind untrennbar miteinander verbunden. In diesem Artikel erfahrt ihr, welche vier Wildwest-Werke der Schauspieler und Regisseur am meisten liebt.

Kevin Costner hat sich in seiner mittlerweile 44 Jahre umfassenden Karriere ganz verschiedenen Genres gewidmet – doch es gibt zwei, mit denen man den „The Untouchables“-Star ganz besonders verbindet: den Sportfilm – und den Western. Erst vor wenigen Monaten brachte Costner mit „Horizon“ den ersten Teil seiner jüngsten Wildwest-Saga in die deutschen Kinos, die laut dem 70-Jährigen auf insgesamt vier Filme anwachsen soll – „Horizon 2“ startet voraussichtlich am 3. April 2025. Doch seine Verbundenheit mit dem uramerikanischen Genre reicht bis in die 1980er-Jahre zurück …

… genauer: bis zu „Silverado“ (1985), den der Schauspieler und Filmemacher als Karriere-Wendepunkt betrachtet. Schließlich dauerte es von da an nur noch fünf Jahre, bis Costner mit dem Epos „Der mit dem Wolf tanzt“ ganze sieben Oscars absahnte. Zu seinen weiteren Wildwest-Figuren zählen der berühmte Revolverheld „Wyatt Earp“ (im gleichnamigen Biopic von 1994) sowie natürlich der Rancher John Dutton aus dem Serien-Hit „Yellowstone“.

Kevin Costner verrät seine vier Lieblingswestern – einen davon hat er selbst gedreht!

Bleibt festzuhalten: Der Western liegt Kevin Costner ganz besonders am Herzen. Doch welche Filme bilden für den „Bodyguard“-Star die Essenz des Genres? Welche Werke muss man in seinen Augen unbedingt gesehen haben, wenn man sich für den Western interessiert? Das wollte auch eine Redakteurin der Cinephilen-App Letterboxd von Costner wissen, der sich daraufhin am Rande der Ehren-Oscar-Gala ein paar Sekunden Zeit nahm, um seine vier Favoriten zu verraten:

„Ich liebe ‚Der Mann, der Liberty Valance erschoss‘ für sein Drehbuch“, so der gebürtige Kalifornier. „Und ich liebe ‚Der schwarze Falke‘.“ Damit handelt es sich bei gleich zwei der vier Lieblingswestern von Kevin Costner um Zusammenarbeiten zwischen Regisseur John Ford und Hollywood-Legende John Wayne. Und auch eine weitere Wildwest-Ikone darf in seiner Aufzählung natürlich nicht fehlen: „‚Erbarmungslos‘ hat mir sehr gut gefallen“, lobt Costner den mit vier Oscars ausgezeichneten Spätwestern von und mit Clint Eastwood.

Zum Schluss lässt es sich der „Feld der Träume“-Darsteller nicht nehmen, eines seiner eigenen Werke zu nennen – und zwar nicht etwa den Oscar-Abräumer „Der mit dem Wolf tanzt“, sondern den kleineren und weniger bekannten „Open Range“ von 2003: „Die Wahrheit ist, dass ich es wirklich genossen habe, ‚Open Range‘ zu machen, und jetzt fühle ich mich sehr wohl, wenn ich ihn ansehe.“

Open Range - Weites Land
Open Range - Weites Land
Starttermin 29. Januar 2004 | 2 Std. 19 Min.
Von Kevin Costner
Mit Kevin Costner, Robert Duvall, Annette Bening
User-Wertung
3,8
Filmstarts
4,0

In Costners dritter Regiearbeit spielen er und Robert Duvall zwei sogenannte Freegrazer, also Cowboys ohne eigenes Weideland, die es mit einem schurkischen Rancher zu tun bekommen. In der offiziellen 4-Sterne-Kritik von FILMSTARTS heißt es: „Trotz einiger kleiner Längen ist ‚Open Range‘ in seiner Summe ein überzeugender, klassischer Western, der durch seinen starken Showdown zusätzlich punktet.“

Wenn ihr wissen wollt, welchen seiner eigenen Western John Wayne ganz besonders schätzt, dann lest auch den nachfolgenden Artikel:

Ein ähnlicher Artikel ist zuvor auf unserer spanischen Schwesternseite Espinof.com erschienen.

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