Hollywood-Star Dwayne Johnson ist bereit für seinen nächsten großen Kampf – diesmal jedoch nicht im Wrestling-Ring, sondern auf der Kinoleinwand. In seinem neuen Film „The Smashing Machine“ vom beliebten Studio A24 schlüpft der langjährige und sporadisch noch immer als WWE-Wrestler The Rock aktive Darsteller in die Rolle der realen MMA-Legende Mark Kerr. So weit, so bekannt.
Was wir bisher allerdings noch nicht wussten, ist, wann wir mit dem Sport-Biopic rechnen dürfen, das schon vor Erscheinen als heißer Oscar-Anwärter gilt. Diese Frage ist nun geklärt: Wie Deadline exklusiv berichtet, soll „The Smashing Machine“ am 3. Oktober 2025 in den USA erscheinen. Ein deutscher Termin steht bisher leider nicht fest.
Eine Karriere mit vielen Höhen – und einigen Tiefen
Unter der Regie von Benny Safdie, der erstmals ohne seinen Bruder Josh als Filmemacher im Rampenlicht steht, soll hier die Geschichte eines der dominantesten Kämpfers in der frühen Geschichte der Mixed Martial Arts erzählt werden. Wie wichtig Kerr für den Sport ist, zeigt sich allein daran, dass der Sender HBO bereits im Jahr 2003 eine Dokumentation über den besonders für die späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren prägenden Sportler produzierte – noch dazu unter demselben Titel.
Bei Benny Safdie, der hier auch als Drehbuchschreiber federführend ist, werden allerdings die sich hinter den sportlichen Triumphen verbergenden persönliche Kämpfe betont. Schließlich hatte Kerr über einen langen Zeitraum mit Abhängigkeiten, Erfolgsdruck und inneren Konflikten zu kämpfen.
Für Dwayne Johnson bedeutet „The Smashing Machine“ nicht nur ein Wiedersehen vor der Kamera mit „Jungle Cruise“-Co-Star Emily Blunt, sondern überdies die Chance, sich endlich auch für die Award-Season zu empfehlen.
Mit Benny Safdie hinter der Kamera könnten die Chancen dafür kaum besser stehen, gilt Benny, gemeinsam mit seinem Bruder Josh, doch als eine der wichtigsten jungen Stimmen des amerikanischen Kinos – auch für FILMSTARTS. Redakteur Björn Becher etwa nannte den Safdies-Film „Der schwarze Diamant“ mit Adam Sandler den besten Netflix-Film aller Zeiten. Auch bei den von der FILMSTARTS-Redaktion gekürten besten Filmen des Jahres 2020 landete „Der schwarze Diamant“ 2020 auf Platz 5.
Startet "Michael" weiterhin am 3. Oktober 2025?
Wo wir schon bei Biopics sind: Mit Antoine Fuquas Michael-Jackson-Biopic „Michael“ hat das Studio Lionsgate eigentlich einen Film, der wie „The Smashing Machine“ am 3. Oktober 2025 erscheinen soll.
Die Tatsache allerdings, dass das Studio, im Gegensatz zu „Ballerina“ mit Keanu Reeves und Ana de Armas, „Hurry Up Tomorrow“ mit The Weeknd und Jenna Ortega und „The Housemaid“ mit Sydney Sweeney und Amanda Seyfried keinen Trailer auf der CinemaCon in Las Vegas präsentierte, könnte darauf hindeuten, dass das Projekt noch verschoben wird.
Mit diesem Gedanken spielt zumindest Deadline, führt aber auch Rechtsstreits um die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs gegenüber Michael Jackson als Grund für Lionsgates aktuelle Zurückhaltung an. Vielleicht auch deshalb könnte der Film, so wird spekuliert, letztlich zweigeteilt werden, um dem umfangreichen Werdegang Jacksons gerecht zu werden.
Die CinemaCon ist auch ein gutes Stichwort, um auf Christopher Nolans heiß erwarteten „The Odyssey“ zu sprechen zu kommen. Der für Sommer nächsten Jahres erwartete Mega-Blockbuster im IMAX-Format sorgte am Rande des Branchen-Events unfreiwillig für einige Lacher. Warum das so ist, erfahrt ihr hier:
Christopher Nolans neuer Film "ist ein nur einmal pro Generation entstehendes Meisterwerk": "The Odyssey"-Statement sorgt für Lacher