"Es gab immer den Gedanken, Deadpool zu töten": So knapp entging der MCU-Held in "Deadpool & Wolverine" dem Tod
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.

Mit „Deadpool & Wolverine“ traten die titelgebenden Figuren ganz offiziell in das MCU ein. Für Deadpool wäre diese Reise aber fast tragisch geendet, wie Ryan Reynolds verriet.

Seit Jahren träumt Deadpool (Ryan Reynolds) davon, endlich ein Avenger zu sein. Als ihm der zwielichtige TVA-Agent Mr. Paradox (Matthew Macfayden) anbietet, in die „heilige Zeitlinie“ zu wechseln und damit Teil des Marvel Cinematic Universe (MCU) zu werden, scheint dieser Traum zum Greifen nah. Doch der Deal hat einen hohen Preis: Deadpools bisherige Welt soll ausgelöscht werden.

Da er das nicht hinnehmen will, wird er von Mr. Paradox gemeinsam mit einer heruntergekommenen Wolverine-Variante, die Deadpool selbst rekrutiert, in die Leere verbannt – eine kosmische Müllhalde aller zerstörten Universen. Dort herrscht die skrupellose Cassandra Nova (Emma Corrin) mit eiserner Hand. Um seine Welt, seine Freunde und seine große Liebe Vanessa zu retten, muss Deadpool sich nicht nur durch Novas Regime kämpfen, sondern auch Wolverine davon überzeugen, an seiner Seite zu kämpfen – keine leichte Aufgabe bei einem derart verbitterten Mitstreiter.

Das ist die Handlung von „Deadpool & Wolverine“ alias „Deadpool 3“, der unfassbare 1,338 Milliarden US-Dollar die Kinokassen spülen konnte. Der Action-Kracher markierte dabei nicht nur das offizielle MCU-Debüt der beiden titelgebenden Helden, sondern wohl auch das Ende ihrer bisherigen Filmreihen – ein Schritt, der beinahe in einem viel tragischeren Finale geendet hätte.

Für Deadpool wäre es das fast gewesen

Das verriet Ryan Reynolds kürzlich im The Box Office Podcast. Laut dem Schauspieler orientierten sich die Autoren eher an der Vergangenheit als an der Zukunft der Figur. „Es gab immer den Gedanken, Deadpool im letzten Film zu töten“, so Reynolds. Für den finalen Akt habe das Team – darunter Cutter Shane Reid, Dean Zimmerman und Regisseur Shawn Levy – rund 45 Tage lang an einer überzeugenden Lösung gefeilt.

Letztlich habe die Musik den entscheidenden Wendepunkt gebracht. Komponist Rob Simonsen und der Einsatz von Madonnas „Like A Prayer“ gaben dem Finale laut Reynolds genau die Richtung, nach der sie gesucht hatten. „Endlich haben wir es herausgefunden. [...] Rob Simonsen hat mit seiner Musik all die Elemente so verbunden, dass das Ende sich genau richtig anfühlte.“

So wurde aus einem möglichen Abschied doch noch ein fulminanter Neuanfang – und das MCU hat mit Deadpool einen neuen, alten Helden gewonnen, der möglicherweise in der Zukunft noch einiges im Schilde führen könnte. Und obwohl Ryan Reynolds sich wünscht, dass sein Anti-Held nicht mehr als zentraler Protagonist auftritt, gibt es wohl schon ein paar Ideen, welche Richtung ein möglicher vierter Teil von „Deadpool“ einschlagen könnte. Mehr dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Nach "Deadpool & Wolverine" der nächste MCU-Kracher? "Deadpool 4" wohl als Crossover mit "X-Men" geplant

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