Nachdem er sich in seinem schonungslosen Debüt „Chrieg“ der Jugendgewalt gewidmet hat und in „Der Unschuldige“ eine Frau ins Zentrum rückte, die zwischen der Wissenschaft, ihrem christlichen Glauben und der Liebe zu ihrem wegen Mordes verurteilen Ex hin- und hergerissen ist, verhandelt der Schweizer Regisseur Simon Jaquemet in seinem dritten Spielfilm „Electric Child“ nun die möglichen Vorzüge und Gefahren künstlicher Intelligenzen vor dem Hintergrund einer privaten Familientragödie.
Damit wirft er nicht nur einmal mehr spannende Fragen auf, die zum Nachdenken anregen, sondern sorgte auch bereits bei der Weltpremiere des Science-Fiction-Dramas beim renommierten Locarno Film Festival im Jahr 2024 für Aufsehen. Seitdem gilt er als Geheimtipp.
Ein Jahr später kommt der Film jetzt endlich bei uns auf die große Leinwand: „Electric Child“ startet am 21. August 2025 in den deutschen Kinos.
Darum geht's in "Electric Child"
Als Entwickler einer neuartigen künstlichen Superintelligenz ist Jason Brugger (Elliott Crosset Hove) dabei, bahnbrechende Pionierarbeit zu leisten. Doch wird sein beruflicher Erfolg eines Tages von einer persönlichen Hiobsbotschaft getrübt: Bei seinem neugeborenen Sohn wird ein seltener Gen-Defekt diagnostiziert, der den baldigen Tod bedeutet.
Doch damit möchte sich Jason nicht abfinden. Er manipuliert seine bislang frei von sonstigen äußeren Einflüssen auf einer Art virtuellen Insel gedeihende KI (Sandra Guldberg Kampp) dahingehend, dass sie in der Lage sein soll, eine Heilung für sein Kind zu kreieren. Im Gegenzug möchte die Maschine endlich in die echte Welt entlassen werden. Das riskante Wechselspiel zwischen Schöpfer und Schöpfung hat dabei schon bald ungeahnte und weitreichende Folgen...
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