Mit dem exklusiv zuerst bei uns veröffentlichten Trailer zur Dokumentation „Hannah Arendt – Denken ist gefährlich“ gibt es erstmals bewegte Eindrücke aus einem Film, der sich einer der bedeutendsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts widmet – und das auf persönliche Weise.
Der deutsche Kinostart von „Hannah Arendt – Denken ist gefährlich“ ist für den 18. September 2025 angekündigt.
Das ist "Hannah Arendt – Denken ist gefährlich"
Im Zentrum der Dokumentation steht das Denken selbst – so, wie es Hannah Arendt verstand: radikal, unbequem, menschlich. Der Film folgt der deutsch-jüdischen Philosophin auf ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten, beleuchtet ihr Wirken im amerikanischen Exil und zeichnet mit zahlreichen Originalzitaten ein Porträt einer Frau, die wie kaum eine andere unsere Vorstellung von Macht, Totalitarismus und Verantwortung geprägt hat.
Gelesen werden Arendts Texte von der mehrfach preisgekrönten Schauspielerin Nina Hoss („Tár“, „Barbara“). Dabei kombinieren die Regisseur*innen Jeff Bieber und Chana Gazit selten gezeigtes Archivmaterial mit Auszügen aus Essays und Briefen. Daraus soll laut Ankündigung ein „intimes Porträt“ entstehen, welches hoffentlich Arendts Leben und Denken auf außergewöhnlich filmische Weise erfahrbar macht.
Damit käme der Film nämlich zu einer wichtigen Zeit. Beim heutigen Blick auf Hannah Arendt und ihr Wirken geht es schließlich nicht nur um die Vergangenheit. Arendts Gedanken zu Demokratie, Macht und Schuld erscheinen angesichts heutiger politischer Entwicklungen erschreckend aktuell.