Das ZDF zeigt „Whitney Houston: I Wanna Dance With Somebody“ am heutigen 19. August 2025 um 22.45 Uhr als Free-TV-Premiere. Falls ihr den Termin verpassen solltet, ist der FSK-12-Titel als Blu-ray, DVD und kostenpflichtiges Video-on-Demand zu haben:
Exzellente Darsteller
„Bohemian Rhapsody“, die oscarprämierte Verfilmung des Lebens von Queen-Frontmann Freddie Mercury, spielte 2018/19 unfassbare 900 Millionen Dollar am globalen Box-Office ein. Da ist es wirklich kein Wunder, dass die großen Hollywood-Studios seitdem ein Musik-Biopic nach dem anderen raushauen – immer in der Hoffnung, einen ähnlich monumentalen Blockbuster zu landen.
Die Karriere des 1980er- und 1990er-Megastars Whitney Houston drängte sich für ein solches Unterfangen geradezu auf. Die 1963 in Newark geborene Sängerin war mit einem einmaligen Gesangstalent ausgestattet und eroberte bereits mit Anfang 20 die ganze Welt und veröffentlichte einige der bestverkauften Singles und Alben aller Zeiten. Sie führte aber auch ein von Enttäuschungen, Vertrauensbrüchen, Suchterkrankungen und anderen Katastrophen geprägtes Privatleben – jede Menge Stoff also für ein aufregendes, vielschichtiges Skript.
Einen in Bezug auf Biopics versierteren Drehbuchautoren als Anthony McCarten hätte sich „Harriet - Der Weg in die Freiheit“-Regisseurin Kasi Lemmons wohl kaum wünschen können. Schließlich schrieb der Neuseeländer nicht nur schon „Die dunkelste Stunde“ über Winston Churchill und die Stephen-Hawking-Story „Die Entdeckung der Unendlichkeit“, er war auch der Autor des Skripts zum eben erwähnten „Bohemian Rhapsody“.
Letztlich herausgekommen ist bei der Kollaboration dann allerdings kein Meisterwerk, sondern ein in der FILMSTARTS-Kritik mit soliden 3 von 5 Sternen bewerteter Streifen, der sich leider nicht mehr als solide präsentiert.
Trotz exzellenter Leistungen von Hauptdarstellerin Naomi Ackie („Blink Twice“) und Stanley Tucci („Konklave“) fühlt sich das Ganze allzu oft wie eine – so formuliert es FILMSTARTS-Chefredakteur und Rezensent Christoph Petersen – „durchgehetzte Superstar-Soap“ an, die sich von einem Wikipedia-Fakt zum nächsten hangelt. Für Fans der Sängerin dürfte diese aber dennoch zumindest einmalig sehenswert sein.
"I Wanna Dance With Somebody": Das ist die Story
Kaum erwachsen, avanciert Whitney Houston (Naomi Ackie) zu einem der größten Stars der Pop-Historie. Als Tochter der Gospelsängerin Cissy Houston (Tamara Tunie) ist ihr das Talent geradezu in die Wiege gelegt. Die junge Whitney liebt es, in der Kirche zu singen, spielte zunächst aber nicht mit dem Gedanken, eine Karriere daraus zu machen.
Eines Abends bittet die erkrankte Cissy sie dann, sie zu vertreten. Zufällig befindet sich der legendäre Plattenfirmen-Boss Clive Davis (Stanley Tucci) im Publikum. Whitneys Stimme und Ausstrahlung begeistern den Entdecker von Megastars wie Bruce Springsteen oder Barry Manilow und er nimmt sie unter Vertrag.
Einem ersten Hit folgen schnell weitere und die junge Frau avanciert schon mit ihrem 1985 veröffentlichten Debütalbum zum globalen Star. Der zweite Longplayer läuft sogar noch besser und Houston geht auf eine gigantische Welttournee. Bei einer Preisverleihung lernt sie den für seine Alkohol- und Drogenexzesse berüchtigten R'n'B-Sänger Bobby Brown (Ashton Sanders) kennen. 1992, das Jahr, in dem sie im Kinohit „Bodyguard“ die Hauptrolle spielt, kommt es zur Traumhochzeit der beiden…
Falls Naomi Ackie euch als Whitney Houston begeistert, hat FILMSTARTS-Redakteur Daniel Fabian noch einen spannenden Streaming-Tipp für euch auf Lager:
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