Ein absoluter Kult-Anime hat nach 32 Jahren ein Comeback gefeiert – jetzt gibt es die 2. Staffel bei Netflix
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Vom Spurenverwischen mit Dexter bis zu Weltraum-Abenteuern mit Picard. Markus hat ein Herz für Serien aller Art – und schüttet es gern in Artikeln aus.

Für alle Fans von „Ranma ½“ ist es ein ganz besonderes Geschenk: Seit 2024 gibt es ein Remake des Kult-Animes, das nun endlich die gesamte Manga-Vorlage adaptieren könnte. Heute geht es mit Staffel 2 auf Netflix weiter.

Als Anime-Liebhaber oder -Liebhaberin kam man in den 2000er Jahren um „Ranma ½“ eigentlich nicht herum. Die aberwitzige Geschichte um den 16-jährigen Kampfsportler Ranma Saotome, der sich bei Berührung mit kaltem Wasser in ein Mädchen verwandelt, fand auch in Deutschland viele Fans. Doch nahm das Ganze leider kein Happy End.

Trotz großer Beliebtheit wurde die Serie aufgrund finanzieller Probleme des Produktionsstudios nach 161 Folgen vorzeitig eingestellt – ganze vier Jahre bevor die Manga-Vorlage von Rumiko Takahashi abgeschlossen wurde. Hierzulande erwischte es uns sogar noch schlimmer, wurden von den besagten Episoden doch gerade mal 80 übersetzt und im Fernsehen gezeigt.

Umso erfreulicher ist es, dass man sich 32 Jahre nach dem Aus der Originalserie an eine Neuauflage gewagt hat, die den Manga obendrein nun stringenter und werkgetreuer adaptiert – und dabei diesmal hoffentlich die ganze Geschichte abdecken kann. Ein weiterer Schritt in diese Richtung wird jetzt immerhin getan:

Die zweite Staffel des „Ranma ½“-Remakes startet am 5. Oktober 2025 hierzulande bei Netflix. Immer samstags erscheint eine neue Episode beim Streamingdienst. Wir können uns künftig also wieder jede Woche über neues Chaos in der komplizierten Beziehung von Ranma und Akane freuen, die auf Initiative ihrer Familien einander versprochen wurden.

Fast alle Stimmen von damals sind wieder dabei

Als besonderes Schmankerl für alle Anhänger*innen der alten „Ranma“-Adaption übernimmt auch in Staffel 2 wieder ein Großteil des Voice-Casts von damals die altbekannten Rollen, und das sowohl im japanischen Original als auch in der deutschen Synchronfassung.

Bei Ranma selbst müssen wir uns in seiner männlichen Form allerdings an eine neue Stimme gewöhnen, da der damalige Sprecher Clemens Ostermann bereits im Jahr 2007 im Alter von gerade mal 22 Jahren an einer Lungenembolie verstorben ist. Seine schwere Nachfolge hat Florian Knorn angetreten, der unter anderem als hiesige Stimme von Tai Yagami in „Digimon“ bereits einschlägige Anime-Erfahrung gesammelt hat.

Was euch abseits der neuen Folgen von „Ranma ½“ noch alles im Oktober bei Netflix erwartet, verrät derweil unsere große Monatsübersicht:

Neu auf Netflix im Oktober 2025: "The Witcher" ohne Henry Cavill, ein Serienkiller-Megahit geht weiter & mehr

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