Heute Abend im TV: Dieser Action-Kracher macht auch nach über 20 Jahren immer noch richtig viel Spaß!
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Das „Fast & Furious“-Franchise hat sich über Jahre ziemlich verändert. Wer noch einmal zum Ursprung zurückkehren möchte, kann dies heute Abend im Free-TV. Dort läuft nämlich der immer noch sehr gute „The Fast And The Furious“.

Sony Pictures

Wenn man heute an die „Fast & Furious“-Reihe denkt, hat man bildgewaltige Materialschlachten vor Augen – durchzogen von opulenten CGI-Effekten, einem Aufmarsch an Hollywood-Stars und der nicht enden wollenden Beschwörung des familiären Zusammenhalts. Doch die Anfänge der Saga – mit Ausnahme der „Familie“ – sahen ganz anders aus. „The Fast and the Furious“ aus dem Jahr 2001 war noch ein vergleichsweise kompakter, hochtouriger Action-Thriller mit einem Budget von lediglich 38 Millionen US-Dollar. Niemand der Beteiligten hätte wohl damals geahnt, dass gerade dieser Film den Auftakt zu einer der überdrehtesten und langlebigsten Blockbuster-Reihen der Kinogeschichte markieren würde.

Ihr habt „The Fast And The Furious“ lange nicht mehr gesehen oder gar noch nie? Dann könnt ihr ihn heute, am 8. Oktober ab 20.15 Uhr bei Nitro nachholen.

Straightes Action-Kino

Und das Einschalten lohnt sich! Nicht nur ist „The Fast And The Furious“ eine spannende Zeitreise innerhalb des eigenen Franchise, man begibt sich auch zurück in die Anfänge der 2000er-Jahre – mit schnellen Schnitten, einem zeitgenössischen Soundtrack, der sich wie damals typisch aus Hip-Hop und Nu Metal zusammensetze und natürlich dem modischen Portfolio von Baggy Jeans bis zum Feinrippunterhemd. Wobei sich Vin Diesel von Letzterem auch im bislang letzten Teil der Reihe, „Fast X“, noch nicht trennen konnte.

Darüber hinaus ist „Dragonheart“-Regisseur Rob Cohen hier aber ein richtig geradliniger, über seine etwas mehr 100-minütige Laufzeit spannender Action-Thriller gelungen, der sich nicht zuletzt an Genre-Meilensteinen wie Kathyrn Bigelows „Gefährliche Brandung“ orientiert und angenehmerweise auf handgemachten (Stunt-)Krawall setzt. Hinzu kommt, dass die Chemie stimmt – gerade Vin Diesel und Paul Walker sind ein charismatisches Duo, dessen Freundschaft immer das Herzstück gesamten Reihe bleiben wird, auch mehr als zehn Jahre nach Walkers tragischen Unfalltod.

Darum geht’s in "The Fast And The Furious":

Der junge Polizist Brian O'Connor (Paul Walker) wird in eine Gruppe von Autorenn-Freaks eingeschleust. Hier heißt es für den Ermittler: Bloß nicht auffliegen! Angeführt wird die Bleifuß-Crew vom charismatischen Muskelprotz Dominic Toretto (Vin Diesel). Die Behörden vermuten, dass Mitglieder aus den Reihen der PS-Fanatiker für eine Reihe an LKW-Überfällen verantwortlich sind.

Brian freundet sich mit Dominic an, zeigt sein Talent als Rennfahrer und verliebt sich in Doms Schwester Mia (Jordana Brewster). Nach und nach gerät der junge Cop aber immer stärker unter Druck. Das FBI und das L.A.P.D. wollen schnellstmöglich Ergebnisse sehen, doch Brian hat nicht nur Mia, sondern auch Dom und die Crew ins Herz geschlossen...

Und wie geht es nun mit „Fast & Furious“ weiter? Warum Fans Grund zur Sorge haben, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Schock für "Fast & Furious"-Fans: War es das mit Teil 11 – sowie mit der gesamten Reihe?

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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