Schock für "Fast & Furious"-Fans: War es das mit Teil 11 – sowie mit der gesamten Reihe?
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

Fast zweieinhalb Jahre nach „Fast X“ warten wir immer noch darauf, dass „Fast & Furious 11“ in Fahrt kommt. Den neuesten Informationen zum Projekt zufolge scheint der als großes Finale geplante Film allerdings auf der Kippe zu stehen…

Universal Pictures

Was lange währt… wird auch nix mehr? So oder so ähnlich ließe sich das berühmte Sprichwort aus aktuellem Anlass für die „Fast & Furious“-Reihe adaptieren. Dass damit am Ende nämlich noch alles gut wird, scheint zum jetzigen Zeitpunkt alles andere als sicher – dabei klang das vor einiger Zeit noch ganz anders.

Seit dem Kinostart von „Fast X“ im Mai 2023 kamen immer mehr Informationen ans Tageslicht, die große Vorfreude auf ein gelungenes Finale des Franchises auslösten. Man wolle wieder zu den Wurzeln zurückkehren, nach Los Angeles – und dabei unter anderem auch den vom 2013 verstorbenen Paul Walker gespielten Brian O'Conner zurückbringen. Mehr handgemachte Auto-Action, weniger überhöhten CGI-Bombast. Ob wir all das letztlich aber auch tatsächlich zu sehen kriegen, scheint längst nicht so sicher, wie man bislang dachte.

Nach "Fast X": Universal Pictures will Geld sparen

Wie das Wall Street Journal nun berichtet, scheint die Produktion im Hintergrund mächtig ins Stocken geraten zu sein. Es gebe kein fertiges Drehbuch, keinen geplanten Starttermin, keine Verträge mit einem Großteil der Cast-Mitglieder – und obendrein will Universal Pictures auch die Ausgaben für den Film stark zurückschrauben. Und zwar drastisch, um 140 Millionen Dollar verglichen zum Vorgänger. Bedenkt man den Werdegang der so unfassbar erfolgreichen, milliardenschweren Actionfilm-Reihe, klingt letzteres zunächst kaum nachvollziehbar. Bei genauerer Betrachtung ergibt das aber durchaus Sinn:

Das Budget des zehnten Films explodierte im Laufe der Dreharbeiten und soll letztlich an die 380 Millionen Dollar betragen haben. Eine exorbitante Summe, denen am Ende vergleichsweise bescheidene 714 Millionen Dollar an den Kinokassen gegenüberstanden. Zieht man die Abgaben an die Kinobetreiber sowie die Kosten für Werbung und Marketing ab, blieb da am Ende wohl nicht allzu viel hängen. Im Gegenteil. Der teuerste Film der Reihe schnitt am Box Office damit schlechter ab als sämtliche Vorgänger nach Teil 5.

So ist es wohl auch kein Zufall, dass man sich mit dem Finale, das zwischenzeitlich sogar auf zwei Filme angelegt wurde, auf alte Werte zurückbesinnen will – schließlich kosteten die ersten „Fast“-Filme nur einen Bruchteil der späteren Einträge. Dass eine Realisierung aktuell aber dennoch alles andere als gesichert scheint, dürfte bedeuten, dass der Schuh wohl auch noch an anderen Stellen drückt. Darsteller Alan Ritchson erklärte vor nicht allzu langer Zeit beispielsweise, dass einer der Gründe wohl die vollen Terminkalender der zahlreichen Stars der Reihe sei:

Warum dauert es so lange mit "Fast & Furious 11"? Jetzt liefert "Reacher"-Star Alan Ritchson die Erklärung

Ursprünglich bereits für 2025 angekündigt, wurde schließlich 2026 daraus, bevor Hauptdarsteller Vin Diesel auf dem Fuel Fest im vergangenen Juni schließlich 2027 als Starttermin des Films bestätigte – der nun aber ebenfalls ganz schön zu wackeln scheint. Fans der Reihe tun so wohl gut daran, kommende Neuigkeiten rund um die „Fast & Furious“-Zukunft dementsprechend einzuordnen. Wer weiß, vielleicht haben wir das letzte Abenteuer von Dominic Toretto und Co. bereits 2023 erlebt...

Alle, die auf schnelle Autos und spektakuläre Bilder stehen, wurden kürzlich aber immerhin mit einem mitreißenden Kinoerlebnis beschenkt, das diese Woche endlich auch ins Heimkino kommt. Mehr dazu erfahrt ihr hier:

Action-Bombast mit 300 Millionen Dollar Budget: Die vielleicht spektakulärsten Bilder des Kinojahres kommen endlich ins Heimkino!

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