Seit Monaten laufen die Dreharbeiten zu „Star Wars: Starfighter“ und sie sollen auch noch eine Weile andauern. Nur kurzzeitig waren sie jetzt unterbrochen, weil uns das große „Stranger Things“-Finale bevorsteht. Da „Starfighter“-Regisseur Shawn Levy die Netflix-Serie produziert hat, durfte er zumindest bei einem Teil der Promo-Tour zum Abschluss des Mega-Erfolgs nicht fehlen – und gab in dem Zusammenhang auch Interviews.
Gegenüber Collider bestätigte er dabei noch einmal, dass „Star Wars: Starfighter“ der erste für sich stehende „Star Wars“-Film im Kino sein wird: „Es ist anders, da es sich um ein völlig neues Abenteuer handelt, das weder eine Fortsetzung noch ein Prequel ist. Es gibt neue Figuren, es ist eine neue Zeitlinie.“ Er versuche, dem Publikum mit seinem Film etwas Frisches zu liefern – ein „großherziges Abenteuer mit Momenten von echter Heiterkeit“, wie es damals der erste „Star Wars“-Film „Episode IV - Eine neue Hoffnung“ war. Es gebe so keinen Druck, keine Verpflichtung, keine Einschränkung irgendwelche Dinge von davor zu beachten.
Weltall-Action, bei der wir mit im Cockpit sitzen
Inhaltlich ist wenig über „Star Wars: Starfighter“ bekannt. Doch der Titel lässt viele Fans hoffen, dass wir viel Action im Weltraum zu sehen bekommen. Eine Personalie machte nicht nur uns dabei optimistisch: Die Bildgestaltung verantwortet Claudio Miranda, Oscar-nominiert für „Der seltsame Fall des Benjamin Button“, Oscar-prämiert für „Life Of Pi: Schiffbruch mit Tiger“. Zuletzt avancierte der Chilene mit „Top Gun: Maverick“ und „F1: Der Film“ zu Hollywoods Experte für besonders rasante und authentische Action-Bilder. Knüpft „Star Wars: Starfighter“ daran an? Genau das scheint der Plan zu sein.
Levy schwärmt im Interview mit Collider jetzt nämlich über Miranda. „Star Wars: Starfighter“ soll „visuell Neuland betreten und ein viszerales, kinetisches Erlebnis“ bringen. Dafür sei Miranda mit seinen Bildern aus „Top Gun 2“ und „F1“ der richtige Mann. Denn er habe ein „Gespür dafür, wie man Menschen viszeral in die Action hineinbringt – nicht nur auf beobachtende, sondern auf subjektive und teilhabende Weise, im Cockpit, auf dem Fahrersitz. Er macht das wie kein anderer, und diese Superkraft wollte ich für ‚Starfighter‛ haben.“
Zur Erklärung: „Viszeral“ kommt eigentlich aus der medizinischen Fachsprache, bezeichnet im Filmjargon aber auch Action, die das Publikum nicht einfach nur beobachtet, sondern richtiggehend erlebt, die ganz unmittelbar emotionale und körperliche Reaktionen hervorruft, die man bis in die Eingeweide spürt (was ja auch die medizinische Bedeutung des Wortes ist).
Paramount Pictures
Wir dürfen also von „Star Wars: Starfighter“ wirklich Actionszenen erwarten, bei denen wir mittendrin sind, wie es viele – so auch wir – nach dem Engagement von Miranda erhofft haben.
Um die Entstehung dieser Actionszenen kümmern sich Levy und seine Crew ab dem heutigen Montag, den 10. November 2025, wieder. Denn die kurze Drehpause bei „Star Wars: Starfighter“ ist vorbei. Rund die Hälfte des Films seit bislang im Kasten.
Ryan Gosling und der trotz eines kurzen Auftritts in „Wednesday“ noch recht wenig bekannte Newcomer Flynn Gray in den Hauptrollen stehen ab sofort wieder vor der Kamera. In weiteren Parts sind unter anderem Amy Adams („Man Of Steel“) „Rebel Ridge“-Star Aaron Pierre sowie Matt Smith („Caught Stealing“) und die gerade in „Frankenstein“ begeisternde Mia Goth („X“) zu sehen. Kinostart von „Star Wars: Starfighter“ ist der 26. Mai 2027.
Ein erstes Bild der beiden Hauptfiguren gibt es im folgenden Artikel:
Bild aus neuem "Star Wars"-Film enthüllt: So sieht Ryan Gosling in "Starfighter" aus!