Nach fast 40 Jahren: Kult-Klassiker von "Zurück in die Zukunft"-Macher soll wirklich fortgesetzt werden
Florian Tritsch
Florian Tritsch
-Freier Autor
Florian ist seit frühester Kindheit von allem begeistert, was auf der großen Leinwand im Lichtspielhaus zum Leben erwacht.

Kult-Toon Roger Rabbit könnte nach fast vier Jahrzehnten endlich zurückkehren: Autor Gary K. Wolf hat die Rechte an seinen Figuren zurückerhalten und arbeitet bereits an neuen Projekten rund um Toontown.

Der 1988 von Robert Zemeckis inszenierte „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ war nicht nur an den Kinokassen ein großer Erfolg, sondern überzeugte auch die Kritik. Dennoch kam es nie zu einer Fortsetzung, obwohl das Prequel „The Toon Platoon“ lange Zeit in der Entwicklung war. Auch Autor Gary K. Wolf erhielt bei Disney damals keine Unterstützung für weitere Projekte. Und noch im Jahr 2024 war sich Zemenckis im Podcast Happy Sad Confused sicher, dass es kein Sequel geben werde.

Inzwischen hat sich die Situation jedoch verändert. Wolf besitzt wieder die Rechte an all seinen Figuren und Büchern – ermöglicht durch die 35-jährige Copyright-Rückübertragungsklausel, die es Urhebern erlaubt, ihre Werke nach Ablauf einer bestimmten Frist zurückzufordern. In einem Interview mit ImNotBad bestätigte Wolf die Rückübertragung und erklärte, dass er neue Projekte nun selbstständig realisieren könne.

Qualität ist das A und O

Gleichzeitig präzisierte er seinen Qualitätsanspruch: „Alle Fortsetzungen, die wir machen, müssen mindestens die Qualität des Originalfilms erreichen. In Bezug auf Produktionswert, Ton, Drehbuchinhalt, Empathie und Charakterentwicklung. Sie müssen genauso gut oder besser sein als das, was wir zuvor gemacht haben. Das ist es, was die Fans wollen, und ich habe den Fans versprochen, dass ich ihnen genau das geben werde.“

Zudem zeigte sich Wolf offen für eine Rückkehr zu früheren Partnern – darunter auch zu Disney: „Ich würde sehr gerne wieder mit Disney zusammenarbeiten. Ich würde mich sehr freuen, wenn Disney daran teilnehmen würde. Wir könnten dabei zusammenarbeiten. Es gibt eine Kerngruppe von Leuten, die am ersten Film mitgewirkt haben, und ich würde sehr gerne wieder mit diesen Leuten zusammenarbeiten. Steven Spielberg, Robert Zemeckis, Frank Marshall, Kathleen Kennedy. Ich würde mich sehr freuen, wenn Charles Fleischer zurückkommen und dem Hasen wieder seine Stimme leihen würde.“

Jessica Rabbit im Fokus einer neuen Verfilmung

Welche Projekte letztlich entstehen, ist noch offen. Wolf fasst den aktuellen Stand so zusammen: „Wir denken gerade über Filme nach, die auf meinen Romanen basieren, für die ich jetzt wieder die Rechte habe.“ Am weitesten fortgeschritten ist jedoch die Idee eines Films auf Grundlage seines Romans „Jessica Rabbit: XERIOUS Business“* aus dem Jahr 2022. Das Buch – der vierte Band des Roger-Rabbit-Universums – erzählt die Vorgeschichte von Jessica Rabbit, die zunächst eine menschliche Frau namens Jessica Krupnick war, bevor sie zur Zeichentrickfigur wurde.

Und „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ ist nicht der einzige Filmhit, der überraschend neue Aufmerksamkeit erhält. Auch eine Thriller-Satire mit Nicolas Cage könnte nach rund 20 Jahren eine Fortsetzung bekommen:

Jetzt aber wirklich: Einer der besten Nicolas-Cage-Filme bekommt nach 20 Jahren eine Fortsetzung – noch diesen Monat geht's los

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