Neu auf Netflix: Dieser Horror-Slasher lässt sogar "Scream" alt aussehen – zumindest in einem Punkt!
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Horror ist in seiner DNA verankert – ob irre wie „Braindead“ und „Eraserhead“ oder packend wie „Halloween“ und „High Tension“. Hauptsache ungekürzt!

Wes Cravens „Scream - Schrei!“ ist fraglos einer der größten Slasher-Klassiker, die es gibt. Doch die Konkurrenz schläft nicht – und konnte Ghostface jetzt immerhin in einer Hinsicht den Rang ablaufen…

Es müssen wohl noch viele Meuchler die Maske überstreifen und wahrscheinlich noch viel, viel mehr Teenies ins Gras beißen, bis auch nur zur Diskussion stehen könnte, dass „Scream - Schrei!“ nicht mehr zur absoluten Speerspitze des Schlitzer-Kinos zu zählen ist. Wes Craven war seiner Zeit voraus, prägte das Genre damit (nach „Nightmare On Elm Street“) einmal mehr nachhaltig und stieg in der Hall of Fame des Horrors noch weiter auf als schon mit seinen vorangegangenen Kult-Hits und Klassikern. Nicht zuletzt zog er damit aber auch eine endlose Reihe an Trittbrettfahrern nach sich, von denen allerdings die wenigsten in derselben Liga spielen.

Ein Beispiel hierfür ist die Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“-Reihe, die am Ende zwar seit jeher nur more of the same bietet und das Rad damit nicht gerade neu erfindet, aber zumindest mit den ersten beiden Filmen für kurzweilige Unterhaltung sorgte. Teil 3 war für die Tonne, die Serienadaption von Amazon enttäuschte ebenfalls. Warum sich die jüngste Fortsetzung allerdings lohnt – und diese weit mehr zu bieten hat als bloß die Rückkehr einiger Original-Stars –, können alle Abonnent*innen ab sofort im Programm von Netflix herrausfinden.

Wer kein Abo beim roten N hat, kann natürlich jederzeit auf ein kostenpflichtiges Video-on-Demand* oder auf haptische Bildträger zurückgreifen:

„Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ ist auf DVD und Blu-ray sowie als limitierte 4K-Edition im Steelbook* zu haben. Letztere lohnt sich dabei nicht nur für Ultra-HD-Connoisseure, sondern auch für all jene, die das gleichnamige Original von 1997 ebenfalls im kürzlich erschienenen 4K-Steelbook* im Regal stehen haben und Wert auf ein einheitliches Bild im Regal legen.

Horror mit Überraschungseffekt: Das ist "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast"

Der Film wandelt auf altbewährten Pfaden und erzählt die Geschichte von Danica (Madelyn Cline), Ava (Chase Sui Wonders), Milo (Jonah Hauer-King), Teddy (Tyriq Withers) und Stevie (Sarah Pidgeon), die einen tödlichen Autounfall verschulden – und diesen schließlich zu vertuschen versuchen. Ein Jahr später wird ihnen allerdings vor Augen geführt, dass es jemanden gibt, der genau weiß, was sie letzten Sommer getan haben.

Dieser Jemand scheint auf Rache zu sinnen und die Jagd auf die Truppe zu eröffnen, als diese schließlich in Erfahrung bringt, dass sich so etwas Ähnliches schon einmal zugetragen hat – und es mit Julie (Jennifer Love Hewitt) und Ray (Freddie Prinze Jr.) auch zwei Überlebende des einstigen Massakers gibt, die ihnen dabei helfen könnten, heil aus der Sache rauszukommen…

Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast
Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast
Starttermin 17. Juli 2025 | 1 Std. 51 Min.
Von Jennifer Kaytin Robinson
Mit Madelyn Cline, Chase Sui Wonders, Jonah Hauer-King
User-Wertung
2,8
Filmstarts
3,0

Drehbuchautorin und Regisseurin Jennifer Kaytin Robinson konnte sich wohl nicht zuletzt mit ihrem bitterböse-spaßigen „Do Revenge“ für das Revival des Fischerhaken-Killers empfehlen – und bescherte uns einerseits einen klassischen Whodunit-Slasher, der sich andererseits betont modern gibt. Ob „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ damit auf lange Sicht den Genre-Olymp erklimmen wird, darf zwar angezweifelt werden. Doch vor allem das überraschende Ende ist durchaus gelungen – findet jedenfalls FILMSTARTS-Chefredakteur und Slasher-Aficionado Christoph Petersen, der in seiner 3-Sterne-Kritik zusammenfasst:

Das „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“-Franchise wird der „Scream“-Reihe vermutlich immer ein paar Schritte hinterherhinken. Aber Jennifer Kaytin Robinson liefert mit ihrem Legacy-Reboot nichtsdestotrotz einen grundsoliden Whodunit-Slasher mit einer Auflösung, mit der man dem „Scream“-Franchise tatsächlich ein Stück weit den Schneid abkauft.

Mehr wollen wir zum Finale des Horror-Revivals an dieser Stelle aber natürlich nicht verraten – und stattdessen auf einen legendären FSK-18-Klassiker hinweisen, der erst kürzlich sein Heimkino-Comeback feierte:

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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