Area 51, die streng geheime Sperrzone im Westen der USA, um die sich seit Jahrzehnten Gerüchte über angebliche Experimente mit außerirdischer Technologie ranken, diente schon zahlreichen Filmproduktionen als Inspiration. So etwa Roland Emmerichs Blockbuster „Independence Day“, der Sci-Fi-Komödie „Paul – Ein Alien auf der Flucht“ oder dem Found-Footage-Horrorfilm „Area 51“ aus dem Jahr 2015.
Erst im Mai dieses Jahres berichteten wir darüber, dass sich auch Colin Trevorrow, der sich als Regisseur und Drehbuchautor der „Jurassic World“-Reihe einen Namen machte, an ein neues Projekt wagen wollte, das den geheimen Stützpunkt in den Mittelpunkt der Handlung rückt. Doch wie nun bekannt wurde, wird daraus nichts mehr.
Verschwörungsthriller von Colin Trevorrow und Ryan Renolds ist abgesagt
In einem großen Bericht des Hollywood Reporter über die Geschäftstätigkeiten der Paramount Skydance Corporation wurde fast beiläufig erwähnt, dass der noch unbetitelte Verschwörungsthriller, an dem auch Ryan Reynolds („Deadpool“) als Produzent beteiligt war, gestrichen wurde.
Der Film sollte in den späten 1980er-Jahren spielen und einem Lokaljournalisten aus Las Vegas folgen, der als Erster die Geschichte rund um Area 51 publik machte. Auch wenn der Name des Journalisten nie offiziell genannt wurde, dürfte es sich sehr wahrscheinlich um George T. Knapp gehandelt haben.
Knapp sorgte 1989 für Aufsehen, als er den selbsternannten Physiker Bob Lazar ins Rampenlicht rückte. Lazar behauptete damals, in einer geheimen Einrichtung nahe der Luftwaffenbasis gearbeitet und dort an außerirdischer Technologie geforscht zu haben. Seine Aussagen lösten eine neue Welle von Spekulationen aus und machten Area 51 weltweit zum Synonym für Regierungsgeheimnisse und UFO-Theorien.
Neue Strategie hinter den Kulissen von Paramount Skydance
Das Einstampfen von Trevorrows Filmprojekt ist eine direkte Folge der Fusion zwischen Paramount und Skydance, die im Sommer 2025 stattfand. Im Zuge des Zusammenschlusses wurden zahlreiche Positionen – darunter auch Führungskräfte – neu besetzt, und zudem die übergeordnete Strategie verändert. Preisverdächtige oder riskante Kritikerfilme sollen künftig nicht mehr realisiert werden. Stattdessen, so berichtet eine Quelle dem Hollywood Reporter, wolle Paramount-Skydance nun verstärkt auf stark kommerzielle Filme setzen, die ein möglichst breites Publikum erreichen.
Übrigens: Auch die Neuauflage einer Kult-Serie ist der Fusion zum Opfer gefallen. Worum es sich genau handelt und ob vielleicht doch noch Hoffnung auf eine Fortsetzung besteht, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Aus nach Staffel 2: Beliebter Neuauflage einer Kult-Serie wird der Stecker gezogen – weitere Folgen waren bereits in Planung!