Das Konzept der berühmt-berüchtigten Produktionsschmiede The Asylum ist seit Jahren klar definiert: Aktuelle Blockbuster werden durch den hauseigenen Trash-Fleischwolf gedreht, um – nicht zuletzt durch mögliche Verwechslungen – ebenfalls ein Stück vom großen Kinokuchen abzubekommen. So erschienen in den vergangenen Jahren unter anderem Titel wie „Lord Of The Elves“, „Atlantic Rim“ oder „Tomb Invader“, deren jeweilige Vorbilder wohl kaum weiterer Erklärungen bedürfen.
Nun steht mit „The Anacondas“ die nächste Asylum-Produktion ins Haus. Das Timing ist dabei kein Zufall: Der Film erscheint passgenau zum Start des neuen „Anaconda“-Reboots mit Paul Rudd und Jack Black in den Hauptrollen. Allerdings orientiert sich „The Anacondas“ nicht am augenzwinkernden Midlife-Crisis-Meta-Humor der neuen Komödie, sondern wirkt vielmehr wie ein weiterer Eintrag in das bereits fünf Filme umfassende Franchise – inklusive des Crossovers „Lake Placid vs. Anaconda“.
Das ist "The Anacondas":
Im Zentrum von „The Anacondas“ steht ein Forschungsteam, das im Dschungel Mexikos tätig ist. Dort stößt die Gruppe auf die Überreste einer bislang unbekannten Zivilisation, deren religiöse Vorstellungen eng mit der Verehrung von Schlangen verknüpft waren. Die anfängliche Euphorie über diesen archäologischen Fund währt jedoch nur kurz.
Denn als die Forscher*innen versehentlich eine immer größer werdende, sagenumwobene Anaconda erwecken, die seit Jahrhunderten keine Menschenopfer mehr erhalten hat, kippt die Situation schlagartig. Plötzlich geht es um Leben und Tod. Um der gigantischen Bedrohung zu entkommen, bleibt dem Team nur eine einzige Chance: Zusammenarbeit.
Übrigens: Es gibt auch ein chinesisches Remake von „Anaconda“ . Wann dieses nach Deutschland kommen wird, ist bislang noch unklar, doch der Trailer verspricht ein ausgesprochen wüstes Genre-Spektakel. Denn hier treiben nicht nur Riesenschlangen ihr Unwesen, auch Zombies mischen kräftig mit: