Düstere Thriller waren schon immer ein Terrain, auf dem Mickey Rourke besonders gut zur Geltung kam. Mit „3 Days Rising“ meldet sich der Schauspieler nun mit einem neuen Projekt zurück, das genau daran anknüpft. Der jetzt veröffentlichte erste Trailer macht früh klar, wohin die Reise geht: raue Bilder, eine bedrückende Atmosphäre und Figuren, die von ihrer Vergangenheit nicht loskommen.
Rückkehr ins düstere Thriller-Fach
Rourke steht in dem Film gemeinsam mit dem kürzlich verstorbenen Peter Greene vor der Kamera. „3 Days Rising“ zählt damit zu dessen letzten Filmprojekten. Inhaltlich greift der Thriller auf eine bekannte literarische Vorlage zurück und versteht sich als moderne Neuinterpretation von „Der Untergang des Hauses Usher“ von Horror-Ikone Edgar Allan Poe, deren Motive von Schuld, Verfall und unausweichlicher Eskalation in ein zeitgenössisches Setting übertragen werden.
Der Trailer setzt auf Härte statt Hochglanz
Der Trailer deutet entsprechend einen kompromisslosen Indie-Thriller an, der weniger auf Hochglanzbilder als auf Atmosphäre und Charakterspannung setzt. Gewalt, innere Abgründe und moralische Grauzonen stehen klar im Fokus – getragen von Figuren, die ihrer eigenen Vergangenheit nicht entkommen.
Für Rourke erscheint der Trailer zu einem Zeitpunkt, an dem sein Name zuletzt auch abseits des Filmgeschäfts Schlagzeilen machte. In den vergangenen Tagen sorgte eine öffentlich gewordene Spendenkampagne für Aufmerksamkeit, mit der auf finanzielle Schwierigkeiten des Schauspielers hingewiesen wurde. Ohne weiter auf private Details einzugehen, rückt „3 Days Rising“ nun wieder das in den Vordergrund, worum es hier geht: Rourkes Präsenz vor der Kamera und seine Rückkehr zu einer Rolle, die ganz auf Intensität setzt.
Wann und auf welchem Weg wir „3 Days Rising“ zu Gesicht bekommen werden, steht aktuell noch nicht fest. Übrigens steht Mickey Rourke mit einer echten Hollywood-Legende seit Jahren auf Kriegsfuß. Um wen es sich dabei handelt, erfahrt ihr hier: