„Glenrothan“ ist die mal amüsante, mal nachdenklich machende Geschichte über ein seit Dekaden voneinander entfremdetes Brüderpaar – getrennt durch unterschiedliche Entscheidungen, noch unterschiedlichere Lebensumstände und Lebensweisen sowie einen Ozean: den Atlantik. Der Film, der in ersten Kritiken nach Festivalaufführungen in Nordamerika, Italien und Australien mehrfach als eine Art „Liebesbrief an Schottland“ beschrieben wurde, ist das Langfilmregiedebüt von „Succession“-Publikumsliebling Brian Cox.
Der mittlerweile 79-Jährige aus Dundee hatte zuvor lediglich eine Episode der US-Knastserie „Oz“ inszeniert – was bereits stattliche 26 Jahre her ist. Cox übernimmt in „Glenrothan“ – benannt nach einem fiktiven Örtchen irgendwo im Nirgendwo der Highlands – auch eine der Hauptrollen. Der andere zentrale Part wird von Alan Cumming aus unter anderem der „X-Men“-Reihe und dem kommenden Kino-Blockbuster „Avengers 5: Doomsday“ verkörpert.
In Großbritannien wird der Film ab dem 17. April 2026 landesweit in den Kinos starten. Über einen wie auch immer gearteten deutschen Erscheinungstermin von „Glenrothan“ gibt es indes noch keine Informationen.
Neben den beiden Stars des Films stehen noch einige weitere bekannte Darsteller*innen auf der Besetzungsliste. Unter ihnen finden sich Shirley Henderson („I Swear“), Alexandra Shipp („Wo die Lüge hinfällt“), Nicole Ansari-Cox („Deadwood“), Jess Douglas-Welsh („Wilhelm Tell“) und Aidan Redmond aus „I Sell The Dead“:
"Glenrothan": Das ist die Story
Vor 40 Jahren beschloss Donal Nairn (Alan Cumming) von heute auf morgen, sein Heimatörtchen Glenrothan für immer zu verlassen und die größtmögliche Distanz zwischen sich und seine Familie zu bringen. Der Anlass war damals ein großer Streit mit seinem strengen Vater am Tag der Beerdigung von Donals geliebter Mutter. Damit ignorierte Donal auch bewusst den Wunsch seines alten Herren, die familieneigene Whisky-Destillerie zu übernehmen.
Diese Aufgabe blieb an Donals Bruder Sandy (Brian Cox) hängen, der eigentlich selbst in die große, weite Welt hinaus wollte. Aufgrund des Verschwindens seines Bruders musste er dann aber in Glenrothan bleiben. Doch nun merkt der deshalb noch immer verbitterte Sandy, dass er aufgrund seines schwachen Herzens vielleicht nicht mehr lange zu leben hat. Er schreibt einen Brief an seinen Bruder und bittet ihn, zurückzukommen.
Der in Chicago eine Musikkneipe betreibende Donal ist fest dazu entschlossen, das Schreiben einfach zu ignorieren. Doch dann brennt sein Club ab und seine Tochter Amy (Alexandra Shipp) findet den Brief. Sie versucht, ihren Dad zu überreden, mit ihr und ihrer kleinen Schwester in dessen alte Heimat zu reisen und seinen Bruder, den er nie wirklich aufgehört hat zu vermissen, doch noch einmal zu besuchen…
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Einen ebenfalls interessant aussehenden Streifen samt Trailer stellt euch FILMSTARTS-Redakteurin Chantal Neumann im folgenden Artikel vor:
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