Mit „The King's Man: The Beginning“ landete vor nicht allzu langer Zeit der bereits dritte Film aus Matthew Vaughns durchgeknallter Agenten-Saga in den deutschen Lichtspielhäusern. Während wir für das historisch angehauchte Prequel allerdings keine echte Empfehlung abgeben können, sieht es für den ersten Film der Reihe schon ganz anders aus: „Kingsman: The Secret Service“ ist ein herrlich unterhaltsames, rotzfreches und blutreiches Action-Feuerwerk mit gewaltigem Spaßfaktor – zumindest in der ungekürzten Fassung.
Wenn „Kingsman“ am heutigen 6. Februar ab 22.40 Uhr bei ProSieben läuft, darf – im Gegensatz zu vorherigen Ausstrahlungen! – heute die ungekürzte FSK-16-Fassunglaufen. Wer den wilden Comic-Actioner dann schauen will, wann er bzw. sie gerade Lust drauf hat, wird bei Disney+ fündig. Dort ist zudem die gesamte bisherige Reihe verfügbar, inklusive des noch immer neuesten Teils „The King's Man: The Beginning“ von 2021.
Dank der späten Stunde könnt ihr nun auch im Free-TV einige der irrsinnigsten Ideen von Matthew Vaughn („Kick-Ass“, „X-Men: Erste Entscheidung“) sehen, die der Regisseur übrigens auch schon in die Comic-Vorlage einfließen ließ. Denn die sind für die „Kingsman“-Action wirklich wichtig.
Darum geht's in "Kingsman: The Secret Service"
Harry Hart (Colin Firth) gehört dem britischen Geheimdienst der sogenannten Kingsmen an, die stets im feinsten Zwirn gekleidet die Welt vor Terroristen und anderen Gefahren retten. Der kleinkriminelle, in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsene Eggsy (Taron Egerton) passt da nicht so recht ins Bild der alteingesessenen Organisation, und doch sieht Harry das Potenzial in ihm, ein herausragender Spion zu werden. Also gibt er ihm eine Chance, sich zu beweisen. Das schuldet er ihm schließlich – oder besser gesagt Eggsys Vater, der Harry einst das Leben rettete.
Während Eggsy Teil des Kingsmen-Rekrutierungsprogramms wird, geht Harry seinem nächsten Fall nach. Nach dem Verschwinden mehrere hochrangiger Persönlichkeiten führt ihn seine Spur zum zwielichtigen Tech-Mogul und Milliardär Richmond Valentine (Samuel L. Jackson), der einen dunklen Plan zu verfolgen scheint, der die Welt, wie wir sie kennen, in den Abgrund stürzen könnte…
„Kingsman: The Secret Service“ verbindet zügellose Comic-Action mit klassischen Agenten-Kämpfen, ist zugleich aber auch eine sehr spaßige Hommage an James Bond und Co., die Matthew Vaughn mit ebenso viel Know-How wie Liebe zum Detail (und zum Wahnsinn) anreichert. Oder wie es Kritiker Björn Becher in der offiziellen 4-Sterne-FILMSTARTS-Kritik auf den Punkt bringt: Wem „Kick-Ass“ noch eine Spur zu zurückhaltend war, der kann sich über „Kingsman: The Secret Service“ freuen…
Die neue Besetzung für den ikonischsten aller Kino-Agenten ist noch immer nicht gefunden. Der legendäre Michael Caine ist sich sicher, wer den Job bekommen sollte:
Der nächste James Bond? Das ist der absolute 007-Favorit von Hollywood-Ikone und "The Dark Knight"-Star Michael Caine!*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.
Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.