Zurzeit verdichten sich die Zeichen, dass bald mit den Dreharbeiten zur lang erwarteten Fortsetzung von „Edge Of Tomorrow“ begonnen wird. Bereits kurz nach dem Kinostart des gefeierten Zeitschleifen-Spektakels im Jahr 2014 äußerten Fans ihren Wunsch nach einem Sequel – nun scheint es endlich so weit zu sein!
Bei „Edge Of Tomorrow“ handelte es sich um einen der wenigen Filme, der an den Kinokassen einschlug und das Publikum genauso glücklich machte wie die Fachpresse – die US-amerikanische Kritiken-Sammelseite Rotten Tomatoes zählt so 91 Prozent an überwiegend positiven Rezensionen, während sich mit 90 Prozent Zustimmung auch die User begeistert zeigen.
So ist im Nachhinein kaum zu glauben, dass Hauptdarstellerin Emily Blunt zunehmend unruhig wurde, als sich die Premiere des von Doug Liman („Mr. & Mrs. Smith“) inszenierten Sci-Fi-Actioners näherte – denn tatsächlich hatte sie lange keine Ahnung, was das Marketingteam mit dem Film vorhatte und wo er überhaupt gezeigt werden würde.
Eine Premiere? Für Tom Cruise viel zu wenig!
Was sie nicht wusste: Ihr Leinwandpartner Tom Cruise hatte längst eine Idee – wie es sich für den stuntbegeisterten „Mission: Impossible“-Star gehört, natürlich keine gewöhnliche! Er plante nicht eine Erstaufführung, sondern gleich drei Premieren – und zwar in drei verschiedenen Städten auf zwei Kontinenten innerhalb von 24 Stunden. Emily Blunt gab in einem Interview zu Protokoll (via Sensacine.com): „Als ich hörte, dass es drei Premieren geben würde, sagte ich einfach: ‚Das ist eine Tom-Cruise-Idee.‘“
Natürlich ist es unmöglich, drei so weit voneinander entfernte Premieren, bei denen sämtliche Beteiligten auch anwesend sein sollen, alle am Abend stattfinden zu lassen – und so begann der Marathon morgens um 6.30 Uhr in London. Am Mittag folgte in Paris die zweite Aufführung, bevor die Premieren-Tour-de-Force abends in New York ihr Ende fand. Ob Cruise seinen irrwitzigen Plan spätestens nach dem letzten Flug doch ein bisschen bereut hat? Natürlich nicht – und er hatte auch Vorkehrungen getroffen, die Reise für Cast und Crew so angenehm wie möglich zu gestalten.
Beim ersten Flug trafen sich Cruise und Blunt mit der restlichen Besetzung und Regisseur Doug Liman im selben Flugzeug – eine Erfahrung, die beide als „sehr lustig“ beschrieben haben. Der zweite, transatlantische Flug verlief allerdings etwas anders: Diesmal flogen beide Schauspieler*innen allein in ihrem eigenen Jet, wo sie sich ausruhen konnten. Laut Blunt verbrachte sie die gesamte Flugzeit im Pyjama.
Auch Cruise legte ein Nickerchen ein, allerdings nur ein kurzes: „Ich fühle mich gut, es ist wie beim Drehen eines Films. Du schläfst ein paar Stunden, stehst auf und machst weiter“, so der heute 63-Jährige. Bei der Premiere in New York nahm er sich eine ganze Stunde Zeit, um auf dem roten Teppich Fotos mit Fans zu machen. Ob Cruise und Blunt ihre Aktion beim Kinostart eines eventuellen zweiten Teils wiederholen oder sogar übertreffen wollen? Das ist auf jeden Fall gut vorstellbar...
Von einer ganz anderen Tom-Cruise-Wahnsinnstat handelt der nachfolgende Artikel:
1 Millionen Dollar für 30 Sekunden: Für diesen Kino-Hit gönnte sich Tom Cruise eine der teuersten Szenen der Filmgeschichte!Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels. Ein ähnlicher Artikel ist zuvor auf unserer spanischen Schwesternseite Sensacine.com erschienen.
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