Blutiger Horror trifft brachiale Action: Starker Zombie-Kriegsfilm-Blockbuster im TV
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Horror ist in seiner DNA verankert – ob irre wie „Braindead“ und „Eraserhead“ oder packend wie „Halloween“ und „High Tension“. Hauptsache ungekürzt!

Oft als Trash abgestempelt, hat das Nazi-Zombie-Genre in den vergangenen Jahren trotzdem auch ein paar Highlights hervorgebracht. Darunter den von J.J. Abrams produzierten „Operation: Overlord“, den ihr am späteren Abend im Free-TV genießen könnt.

Dass Nazi-Zombies in der Filmwelt keinen allzu guten Ruf genießen, liegt weniger daran, dass sie untote Faschisten sind – sondern hat vielmehr damit zu tun, dass die meisten Filme über widergehende Wehrmachtssoldaten ziemlich billig und lieblos umgesetzt sind. Aber auch hier ist es die Ausnahme, die die Regel bestätigt…

Denn Regisseur Julius Avery und Produzent J.J. Abrams ist das vermeintlich Unmögliche gelungen: Mit „Operation: Overlord“ haben sie nicht nur den mit Abstand teuersten Nazi-Zombie-Film aller Zeiten auf die Beine gestellt – sondern eben auch einen, der als Kriegs-Drama wie als Horror-Action richtig gut funktioniert. Wer sich davon selbst überzeugen will, hat heute Abend mal wieder die Gelegenheit dazu.

„Operation: Overlord“ läuft am heutigen 16. Februar um 22.40 Uhr auf Kabel Eins. Eine Wiederholung folgt noch in derselben Nacht um 2.40 Uhr. Wer beide Termine verpasst kann den Film aktuell gratis und ohne Abo beim Streaming-Service Joyn* schauen. Zudem ist der FSK-16-Reißer derzeit für alle Abonnent*innen auch im Programm von Netflix zu finden. Wer auf haptische Bildträger steht, kann ihn sich als (4K-)Bluray oder DVD bestellen:

Falls ihr ein Abo von Amazon Prime Video haben solltet, könnt ihr „Operation: Overlord“ dort übrigens ebenfalls ohne Aufpreis streamen*. Dazu müsst ihr euch lediglich für den siebentägigen Gratis-Test des auf Kriegs- und Action-Reißer spezialisierten Battlezone-Channels anmelden. Sofern ihr nicht wieder stornieren wollt, werden nach dem Probezeitraum 6,99 Euro pro Monat fällig.

Darum geht's in "Operation: Overlord"

Nachdem ihr Flugzeug abgeschossen wurde, landet eine Truppe amerikanischer Soldaten (unter anderem Wyatt Russell und Jovan Adepo) am Tag vor dem D-Day in einem von deutschen Truppen besetzten französischen Dorf. Nun müssen sich die Alliierten nur noch hinter die feindlichen Linien durchschlagen – denn nur dann können sie ihren am Strand festsitzenden Kameraden helfen.

Operation: Overlord
Operation: Overlord
Starttermin 8. November 2018 | 1 Std. 50 Min.
Von Julius Avery
Mit Jovan Adepo, Wyatt Russell, Pilou Asbæk
Pressekritiken
3,3
User-Wertung
3,2
Filmstarts
4,0
Im Stream

Doch dann machen die Soldaten eine schreckliche Entdeckung: Die Nazis haben unter einer Kirche ein Labor errichtet, in dem sie abscheuliche Experimente durchführen. Und das Ergebnis ist grauenvoller als alles, was sie sich je vorstellen könnten…

Daum lohnt sich "Operation: Overlord"

„Operation: Overlord“ ist nach all den Nazi-Zombie-Gurken der vergangenen Jahren der Titel, der Skeptiker womöglich doch noch von diesem etwas anderen Subgenre überzeugen könnte – uns gefällt der Zombie-Reißer jedenfalls richtig gut!

Im Fazit der 4-Sterne-FILMSTARTS-Kritik heißt es deshalb: „Manchmal hilft Geld doch! ‚Operation: Overlord‘ protzt in einem Genre, wo sonst meist nur geknausert wird. Das Ergebnis ist ein verdammt geil aussehender, konsequent brutaler, unerwartet ernsthafter Nazi-Zombie-Reißer, der am Anfang als krachender Kriegsfilm und am Ende als hochtouriger Horrorfilm begeistert und nur in der Mitte zwischen seinen beiden Action-Passagen ein wenig durchhängt.“

Ihr wollt lieber deftige Kriegs-Action ohne Zombies? Dann schaut doch mal in den folgenden Artikel rein:

Dieser viel zu unbekannte Kriegsfilm ist ein Muss für Fans von "Platoon" und "Apocalypse Now"!

*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren