Vom Macher eines der besten Serienkiller-Thrillers der letzten Jahre: Oscar-Gewinnerin spielt Hauptrolle in neuem Monster-Horrorfilm
Björn Schneider
Björn Schneider
-Freier Autor
Seit Björn als Kind „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Hook“ gesehen hat, ist er vom Medium Film und seinen (audio-)visuellen Möglichkeiten fasziniert. Am liebsten schaut er Horror, Western, Mystery und Thriller. Musicals und romantische Komödien kosten ihn allerdings Überwindung.

Mit „Skeletons“ steht ein Film in den Startlöchern, der Creature-Horror-Fans das Fürchten lehren könnte. Beteiligt sind prominente Namen hinter der Kamera – und eine Oscar-Preisträgerin in der Hauptrolle, die ihre lang ersehnte Kino-Rückkehr feiert.

Magenta Light Studios

Der Saturn-Award für den „Besten Thriller“ und ein überschwängliches Kritiken-Echo, das sich an beachtlichen 96 (!) Prozent Zustimmung auf Rotten Tomatoes ablesen lässt: US-Regisseur J.T. Mollner gelang mit dem von ihm selbst geschriebenen „Strange Darling“ 2023 einer der am meisten gefeierten Horror-Thriller des Jahres.

Auch von FILMSTARTS gab es sehr gute vier von fünf Sternen für den Film, der eine überraschende, verschachtelt erzählte und schön fotografierte Serienkiller-Geschichte im Westen der USA erzählt. In seiner Filmkritik bezeichnete unser Autor Lutz Granert „Strange Darling“ unter Verweis auf Horror-Maestro Stephen King als „cleveres Meisterwerk“ und als „erfrischendes Katz-und-Maus-Spiel, das […] an die Werke von Quentin Tarantino erinnert.“

Während Mollner „Strange Darling“ bewusst (und vor allem visuell) als Hommage ans Slasher- und Serienkiller-Genre der 70er- und 80er-Jahre anlegte, geht der Filmemacher mit seinem neuesten Werk „Skeletons“ thematisch in eine ganze andere Richtung. Die dritte Spielfilm-Regiearbeit des 47-Jährigen soll nämlich ein düsterer Monster-Horrorfilm werden – in dem eine Oscar-prämierte Darstellerin ihre Kino-Rückkehr feiert.

Comeback von MCU-Star Brie Larson

In „Skeletons“ soll es um einen Jungen gehen, aus dessen Perspektive der Film erzählt wird und der ein verstörendes und lange gehütetes Geheimnis entdeckt, das seine Eltern betrifft. Genauer: die wahre Natur seiner Mutter. Diese scheint nämlich in Wahrheit ein Monster zu sein.

In die Rolle der Mutter/der Kreatur schlüpft Brie Larson, die 2015 ihren Durchbruch mit Lenny Abrahamsons „Raum“ (2015) feierte und für ihre grandiose Performance in dem mit Preisen überhäuften Drama einen Oscar als beste Hauptdarstellerin erhielt. Für die 36-jährige Kalifornierin bedeutet „Skeletons“ die Rückkehr auf die große Leinwand. Zuletzt war Larson 2023 im MCU-Sci-Fi-Actioner „The Marvels“ im Kino zu sehen.

Skeletons
Skeletons
Von J.T. Mollner
Mit Brie Larson

Bereits im Mai 2025 wurde „Skeletons“ auf dem Filmmarkt in Cannes präsentiert – damals noch unter dem Arbeitstitel „Fail-Safe“. Die Vorstellung des Projekts sorgte für Aufsehen, nicht zuletzt aufgrund der Äußerungen von J.J. Abrams. Der „Lost“-Erfinder und Erfolgsregisseur („Cloverfield“, „Star Wars 7“) fungiert bei „Skeletons“ als Produzent und versprach einen Film, der „ebenso bewegend wie furchteinflößend“ ausfallen werde.

Der ursprüngliche Projektname „Fail-Safe“ nimmt Bezug auf die gleichnamige, erstmals 2017 veröffentlichte Kurzgeschichte von Philip Fracassi, die als Vorlage für das „Skeletons“-Drehbuch dient. Dieses verfasste Brian Duffield, ein echter Experte für unheilvolle Stoffe und Horror, der u.a. die Skripte zu „Underwater“ und „No One Will Save You“ schrieb.

Bisher ist Brie Larson das einzige offiziell bestätigte Cast-Mitglied für „Skeletons“, der Dreh ist laut World Of Reel aber noch für dieses Jahr geplant. Passend dazu soll der Film nun auch auf dem parallel zur Berlinale stattfindenden European Film Market (EFM) vorgestellt werden. Einen offiziellen Kinostarttermin gibt es aktuell noch nicht.

Neben seiner Tätigkeit als Regisseur ist Mollner auch als Drehbuchautor erfolgreich. So lieferte er das Skript zur letztjährigen (im Kino leider radikal gefloppten) Stephen-King-Verfilmung „The Long Walk“. Aktuell arbeitet ein anderer Horror-Fachmann, Mike Flanagan („Der Untergang des Hauses Usher“), an einer Neuverfilmung einer äußerst beliebten Stephen-King-Kurzgeschichte – die bereits 2007 eine extrem gelungene filmische Interpretation erfuhr:

Grusel-Meisterwerk von Stephen King wird neu verfilmt – vom Macher einer der besten Adaptionen des Horror-Königs

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