Mit seinem neuen Action-Kracher: "The Raid"-Star Iko Uwais kehrt zu seinen Martial-Arts-Wurzeln zurück
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Aufgewachsen mit den Filmen von Jackie Chan, geht bis heute kaum ein Kampfsport-Reißer an ihm vorbei – ob aus Hongkong, Indonesien oder England.

Iko Uwais feierte mit „The Raid“ seinen internationalen Durchbruch und ist mittlerweile auch in Hollywood ein gefragter Action-Star. Mit seinem neuen Film kehrt er jedoch in seine Heimat – und zu seinen Wurzeln – zurück.

Merantau Films

Action-Fans, die auch mal über den Hollywood'schen Tellerrand schauen und/oder ein Faible für Kampfkunst haben, dürften Iko Uwais spätestens seit „The Raid“ kennen – und die Karriere des gebürtigen Indonesiers seitdem genau verfolgen. Schließlich war dieser nicht nur Teil einiger der eindrucksvollsten Martial-Arts-Filme der jüngeren Vergangenheit („The Raid 2“, „The Night Comes For Us“). Er machte sich auch in Hollywood einen Namen.

Doch egal ob nun in „Star Wars - Das Erwachen der Macht“, „Mile 22“ oder „The Expendables 4“: So richtig ist es den Filmemachern der Traumfabrik noch nicht gelungen, Uwais' Talent vollends auszuschöpfen. Was macht dieser also konsequentermaßen? Er geht in seine Heimat zurück – und führt dort entweder sogar selbst Regie („Timur“) oder kehrt zu seinen Wurzeln als Kampfsportler zurück, wie etwa mit seinem neuesten Film.

Wie Variety zunächst exklusiv berichtete, wird Iko Uwais schon bald für „Warrior“ vor der Kamera stehen – und für den Action-Thriller mit einem alten Bekannten erneut gemeinsame Sache machen. Die Inszenierung übernimmt nämlich John Radel, der bereits an mehreren Uwais-Vehikeln wie „Headshot“ und „Beyond Skyline“ mitwirkte und auch schon an Dev Patels Fighter-Abenteuer „Monkey Man“ sowie Michael Manns „Blackhat“ mitarbeitete.

"Warrior": Iko Uwais feiert Silat-Comeback

Spannend: Während sich Uwais in „The Raid“ und Co. auf erinnerungswürdig gnadenlose Art und Weise in die Herzen der Martial-Arts-Fans prügelte, machte er zunächst zuvor eher mit Silat von sich reden – einer südostasiatischen Kampfkunst, die eher für elegant-fließende, tanzähnliche Bewegungen bekannt ist und vor allem zur Selbstverteidigung eingesetzt wird. In seinem ersten Film „Merantau - Meister des Silat“, der gewissermaßen der Vorbote von „The Raid“ war, ist davon noch einiges zu sehen, in seinen späteren Werken jedoch immer weniger. In seinem neuesten Streifen soll Silat nun wieder eine größere Rolle spielen. Das legen auch schon die ersten Details zur Story von „Warrior“ nahe.

Denn im Zentrum des Films steht ein ehemaliger Silat-Elitekämpfer, der seine kriminelle Vergangenheit hinter sich lassen will. Frisch aus der Haft entlassen, nimmt er sich einen Neuanfang vor – aus dem so schnell allerdings nichts wird. Der Grund: ein malaysisches Verbrechersyndikat, das sich in seinem Viertel breit macht und es auf die hier lebenden Menschen abgesehen hat. Das kann der wohl von Iko Uwais gespielte Protagonist nicht zulassen – also beschließt er, den Gangstern den Kampf anzusagen...

Der in der indonesischen Hauptstadt Jakarta angesiedelte Film soll im Sommer 2026 gedreht werden und dürfte dann aller Wahrscheinlichkeit nach im Laufe des nächsten Jahres erscheinen. Etwas früher dürfte uns da bereits das mit Spannung erwartete Kampfsport-Spektakel erwarten, um das es im nachfolgenden Artikel geht:

Wird das der Actionfilm des Jahres? Neuer Trailer zu Martial-Arts-Epos bereitet Comeback einer Kino-Legende vor!

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