Nach "The Rip" kommt "The Raid": Joe Carnahan arbeitet nach wie vor an Action-Remake – das sogar noch besser als das Original werden soll!
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Aufgewachsen mit den Filmen von Jackie Chan, geht bis heute kaum ein Kampfsport-Reißer an ihm vorbei – ob aus Hongkong, Indonesien oder England.

Fast zehn Jahre sind vergangen, seit bekannt wurde, dass Joe Carnahan an einer Neuverfilmung von „The Raid“ tüftelt. Aktuell macht er mit seinem neuen Netflix-Film „The Rip“ von sich reden – doch das Martial-Arts-Remake soll immer noch kommen.

Üppige Budgets, große Stars und ein gewisser Mut zum Irrsinn: Mit diesen Komponenten schuf sich Joe Carnahan gewissermaßen seine eigene Nische. Doch der ganz große Durchbruch war dem Kalifornier auch nach Filmen wie „Narc“, „Smokin' Aces“ und „Das A-Team“ einfach nicht vergönnt. Bis jetzt.

Am gestrigen 16. Januar startete mit „The Rip“ der neue Film von Joe Carnahan exklusiv bei Netflix – wo der mit den beiden besten Kumpels Ben Affleck und Matt Damon besetzte Action-Thriller wohl in den kommenden Tagen und Wochen zum Streaming-Hit avancieren dürfte. Der Filmemacher nutzt das Rampenlicht bei dieser Gelegenheit allerdings auch gleich, um über seine noch offenen Projekte zu sprechen. Darunter auch eines, das vor einigen Jahren ganz schön hohe Wellen schlug, zuletzt aber in den Hintergrund rückte – aber keineswegs tot zu sein scheint.

Joe Carnahan arbeitet nach wie vor an "The Raid"-Remake… quasi

The Raid“ kurbelte nicht nur die Karrieren von Regisseur Gareth Evans und Hauptdarsteller Iko Uwais an, sondern sorgte international für Aufsehen – als hammerharter Mix aus Martial-Arts-Kracher und Ballerorgie. Trotz oder geraden wegen jener weltweiten Popularität ließen Pläne eines Hollywood-Remakes aber (natürlich) nicht lange auf sich warten. Carnahan übernahm das Ruder, so richtig in die Gänge kam das Projekt bislang jedoch nicht. Und das hat durchaus seine Gründe, wie der Regisseur nun verriet.

Man wurde sich hinsichtlich einer offiziellen Neuverfilmung mit den Produzenten doch nicht einig. Also ließ Carnahan den Versuch sein, kaperte das Konzept – und will das Ganze nun unter einem neuen Titel realisieren. Das enthüllte der „The Rip“-Macher nun im Gespräch mit The Playlist.

Als Hauptdarsteller schwebt seit jeher der unter anderem aus dem MCU und dem DCEU bekannte Frank Grillo im Raum, den Carnahan bereits in der kurzweiligen Zeitschleifen-Sause „Boss Level“ in Szene setzte – und mit dem er es immer wieder sehr genieße, zusammenzuarbeiten. Zudem ist der Filmemacher entweder über alle Maßen von seinem Vorhaben überzeugt oder ließ sich einfach nur zu klassischem PR-Talk hinreißen, doch versprach er nun auch, dass sein Film „besser als das Original“ werde und vor allem in Sachen Figurenzeichnung und Emotionalität tiefer gehe als die gefeierte Vorlage. Ob die Action am Ende dabei aber auch nur halb so konsequent und brachial wie im Vorbild ausfällt? Um das zu erfahren, muss der Film überhaupt erst einmal produziert werden…

Warum es sich erst einmal aber lohnt, bei „The Rip“ reinzuschauen, verrät euch unser Autor Lutz Granert im nachfolgenden Artikel:

Das gab es bei Netflix (fast) noch nie: Darum solltet ihr "The Rip" erst recht streamen!

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