Man kennt Kevin Costner aus seinen Paraderollen als „Bodyguard“ oder „Robin Hood“ in seiner Hochzeit, den 90er-Jahren: Kevin Costner. Einen seiner größten Erfolge feierte er 1990 mit „Der mit dem Wolf tanzt“, bei dem er auch Regie führte: Der Film spielte weltweit 400 Millionen Dollar ein und zählt bis heute zu einem der besten Western.
Am heutigen 1. März 2026 um 20.15 Uhr könnt ihr die knapp dreistündige Fassung auf arte anschauen. Der Film wird zudem am 8. März um 13.00 Uhr wiederholt. Wer diese termine nicht schafft kann den Film aktuell auch in der Mediathek des Senders gratis streamen.
Darum geht es bei "Der mit dem Wolf tanzt"
Lieutenant John Dunbar (Kevin Costner) lässt sich im Bürgerkrieg ins Grenzland versetzen, wo er zunächst auf Verstärkung wartend seine Tage fristet. Gesellschaft hat er einzig durch sein Pferd Cisco und einen Wolf, der ihm immer näher kommt. Eines Tages findet er die verletzte Steht mit der Faust (Mary McDonnell) vom Sioux-Stamm. Die Sioux sind beeindruckt von seiner Furchtlosigkeit, allen voran ihr Medizinmann Strampelnder Vogel (Graham Greene). Nach und nach kommt Dunbar den Bewohnern des Landes näher: Er erlernt ihre Sprache und wird Teil ihrer Kultur – was nicht ohne Folgen bleiben soll, denn weitere amerikanische Soldaten treffen schon bald ein ...
Ein Plädoyer an das Ursprüngliche und die Natur
Die amerikanischen Ureinwohner in „Der mit dem Wolf tanzt“ wurden ausschließlich von amerikanischen Ureinwohnern dargestellt und auch sonst wurde die Darstellung seinerzeit sehr gelobt: Selten waren sie so wenig „wild“ und so viel Mensch wie hier.
„Der mit dem Wolf tanzt“ legte somit den Grundstein für viele Western dieser Art, „Der letzte Mohikaner“ von Michael Mann beispielsweise. Doch nicht nur: Der Film ist auch Vorläufer des mega-Blockbusters„Avatar – Aufbruch nach Pandora“, den ihr aktuell im Flatrate-programm Disney+ streamen könnt:
Ähnlich wie auch in „Der mit dem Wolf tanzt“ geht es in „Avatar“ um kulturelle Annäherung, um Verständigung und letztlich auch um Naturverbundenheit. Und auch hier ist es das amerikanische Militär, das den Ureinwohnern Pandoras an die Ressourcen will.
Mit seinen drei Stunden Laufzeit muss man sich auf „Der mit dem Wolf tanzt“ einlassen, das Erzähltempo ist zudem sehr langsam. Doch gerade deswegen bekommt man etwas, das man mit viel Action und schnellen Schnitten eben nicht bekommt: Zeit. Zeit, in die wunderschönen Landschaftsaufnahmen einzutauchen. Und Zeit, sich selbst auf die Kultur der Sioux einzulassen.
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