Johnny Knoxville kann so einiges einstecken, das hat er in „Jackass“ unzählige Male bewiesen. Er wurde von einem Bullen gerammt, trat gegen Profi-Boxer in den Ring und hob mit einer (selbstgebauten) Rakete ab. Die Folgen: Knochenbrüche, Gehirnerschütterungen und andere Verletzungen. Gerade jene waghalsigen Stunts und schrägen Mutproben, machen „Jackass“ seit Jahren so erfolgreich - und das inzwischen schon seit über einem Vierteljahrhundert.
Auf die MTV-Serie, die ab 2000 für zwei Jahre höchst erfolgreich auf dem Musiksender lief, folgten vier Kino-Auftritte, zuletzt „Jackass Forever“ (2022). Anfang Januar versetzte Knoxville die Fangemeinde mit seiner auf Social Media veröffentlichten Ankündigung zu „Jackass 5“ in Aufruhr. Via Instagram ließ er verlauten: „Wir wollten euch mitteilen, dass ‚Jackass‘ diesen Sommer zurück ist!!“
Mit „wir“ meint der 54-Jährige womöglich einen Großteil der ursprünglichen Crew, die für „Jackass 5“ zurückkehren könnte, darunter die hartgesottenen Stuntmen Steve-O, Chris Pontius und Jason „Wee Man“ Acuña. Doch die (Vor-)Freude der Fans dürfte mit der jüngsten Äußerung von Knoxville einen Dämpfer erfahren. Denn: Die Rückkehr nach vier Jahren Leinwand-Abstinenz ist gleichzeitig wohl auch das Ende von „Jackass“.
"Jackass 5": Schlimmer als alles davor?
In einem Gespräch mit dem Rolling Stone kündigte Knoxville an, dass der fünfte Teil der letzte der Filmreihe sein wird. „Das hier ist der natürliche Punkt, um aufzuhören“, sagte der „Jackass“-Mitgründer und -Mastermind. Und ergänzte in gewohnt augenzwinkernder Manier: „Also wird es absolut furchtbar werden.“ Als ihm die Interviewerin viel Erfolg für den kommenden Film wünschte, entgegnete Knoxville provokant, man solle eher hoffen, dass es nicht gut laufe. Es solle ein „verdammtes Zugunglück“ werden. So habe man den Film geplant.
Auch wenn es scherzhaft gemeint war: Beim Begriff „Zug“ werden „Jackass“-Jünger hellhörig. Modelleisenbahnen (siehe „Jackass 3D“) und U-Bahnen spielten in den bisherigen Filmen nämlich immer mal wieder eine Rolle. Welche abgefahrenen Aktionen, Gadgets und Fahrzeuge in „Jackass 5“ auf die Zuschauer zukommen, bleibt abzuwarten. Sicher hingegen ist: Publikumsliebling Bam Margera ist ebenfalls mit dabei. Das berichtete Entertainment Weekly bereits Anfang Januar.
Margera war während der Dreharbeiten zum letzten Film aufgrund angeblicher Drogenprobleme gefeuert worden. Nun kehrt er in Form von Archivmaterial aus früheren Produktionen zurück. Das Material von Knoxville und seiner Chaos-Truppe ist für „Jackass 5" dagegen neu entstanden. Der Film soll am 9. Juli 2026 in den deutschen Kinos starten.
Im vergangenen Jahr ging bereits eine andere ikonische Filmreihe zu Ende, die ebenfalls für halsbrecherische Action und legendäre Stunts bekannt war. Seit kurzem gibt es den finalen Teil der erfolgreichen, acht Filme umfassende Saga im Streaming-Abo bei WOW:
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