Noch verrücktere Stunts als bei "Mission: Impossible": Weltraum-Actionfilm mit Tom Cruise soll nun doch nicht kommen – das ist der Grund
Julius Vietzen
Julius Vietzen
-Senior-Redakteur
Egal, ob Verfolgungsjagden wie in "Drive", Kampfkunst wie in "The Raid", Ballerorgien wie in "John Wick" oder Tom-Cruise-Stunts in "Mission: Impossible": Für gute Action ist Julius immer zu haben.

Seit 2020 plant Tom Cruise mit seinem „Edge Of Tomorrow“-Regisseur Doug Liman einen Blockbuster, der nicht nur im Weltraum spielen, sondern tatsächlich sogar dort gedreht werden soll. Doch offenbar wird daraus nichts mehr – wohl wegen Donald Trump.

Paramount

2020 sorgte eine Nachricht für Aufsehen, die bei genauerem Hinsehen eigentlich nur logisch erschien: Nachdem er schon so gut wie jeden erdenklichen Stunt auf der Erde selbst gemacht hat, wollte Tom Cruise als Nächstes einen Actionfilm im Weltall drehen. Über die Jahre gaben Cruise und sein Regisseur Doug Liman, mit dem er schon „Edge Of Tomorrow“ und „Barry Seal“ gedreht hat, immer wieder Updates zu ihrem Weltraum-Blockbuster. Doch die letzte Wasserstandsmeldung ist schon eine Weile her – und wie es aussieht, hat sich das Projekt jetzt zerschlagen.

Kein Weltraum-Film mit Tom Cruise – wegen Donald Trump?

Das berichtet jedenfalls Page Six, die Klatschsparte der New York Post, unter Berufung auf eine mit Cruise, Liman und dem Projekt vertraute Quelle. Und Schuld daran ist Donald Trump beziehungsweise die angespannte politische Situation in den USA:

„So wie ich es verstehe, bräuchten sie Koordinierung durch die NASA, um den Film zu drehen, und Tom Cruise wollte Donald Trump nicht um einen Gefallen bitten. Man bräuchte eine Erlaubnis von der US-Regierung“, wird die Person von Page Six zitiert. „Aber Tom wollte aus politischen Gründen nicht um Erlaubnis fragen.“

In einer politischen Lage, in der der US-Präsident seine Wunsch-Filmprojekte durchdrückt (dazu gleich mehr) und auch bei dem Tauziehen zwischen Netflix und Paramount Skydance um den Kauf von Hollywood-Traditions-Studio Warner Bros. wohl ein entscheidender Faktor ist, wollte der bislang stets betont unpolitische Tom Cruise also nicht den Eindruck erwecken, mit Donald Trump gemeinsame Sache zu machen.

Oder ist Doug Liman einfach nicht fit genug?

Doch womöglich ist auch nicht der (einzige) Grund dafür, dass der Film nicht gedreht wird. Denn wie Page Six weiterhin berichtet, habe man Gerüchte gehört, dass der immerhin auch schon 60 Jahre alte Regisseur Doug Liman eine medizinische Untersuchung nicht bestanden habe, die nötig gewesen wäre, um ins Weltall zu fliegen und dort zu drehen. Eine andere Quelle bestreite das jedoch, heißt es weiterhin.

An der körperlichen Eignung von Tom Cruise hingegen, immerhin auch schon 63, bestehen anscheinend keine Zweifel. Auch für den scheinbar alterslosen Superstar dürften die Strapazen und Risiken einer Reise in den Weltraum mit jedem verstreichenden Jahr jedoch sicherlich nicht weniger werden.

Abschließend noch einmal zurück zu dem oben erwähnten Herzensprojekt von Donald Trump: Dabei handelt es sich um „Rush Hour 4“, der nach 18 Jahren und einem Budget von über 100 Millionen Dollar nun tatsächlich kommen soll. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Artikel:

Nach über 18 (!) Jahren: Action-Komödie "Rush Hour 4" soll jetzt tatsächlich kommen

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