Über vier Jahre ist es her, dass etwas Sensationelles passierte: Auf viel Druck der Fans wurde „Zack Snyder’s Justice League“ veröffentlicht – und damit die ursprüngliche Version von DCEU-Mastermind Zack Snyder für sein einst mit „Man Of Steel“ begründetes Universum. Doch der Filmemacher hatte eigentlich noch größere Pläne. Er hatte schließlich bereits ein Konzept für „Justice League 2“ und „Justice League 3“ entworfen, das am Ende seiner Version jetzt geteasert wird, aber bislang unvollendet bleibt.
Mittlerweile hat James Gunn die Welt von DC neu aufgestellt. Seit einem Reboot gibt es das DCU. Doch jetzt bringt Zack Snyder wieder etwas Bewegung in das alte DCEU. In einem ausführlichen Podcast mit Moderator Josh Horowitz blickt er anlässlich des 10. Geburtstags von „Batman v Superman“ auf sein nie vollendetes Epos zurück – und schloss dabei weitere Kapitel nicht kategorisch aus.
Getreu dem Motto „Sag niemals nie“ sagte Snyder: „Ich würde niemals sagen, dass es keinen Weg gibt“ und deutet damit an, dass seine Vision noch irgendwie das Licht der Welt erblicken könnte. Bekanntlich sollten „Man Of Steel“, „Batman v Superman“, „Justice League“, „Justice League 2“ und „Justice League 3“ gemeinsam eine fünfteilige Saga ergeben.
"Justice League"-Comeback: Animationsfilm, Comic oder sogar Musical?
Dass es noch einen Live-Action-Kinofilm mit den Comebacks von Henry Cavill, Ben Affleck, Gal Gadot und Co. gibt, darf man wohl ausschließlich. Im Kino regiert jetzt das DCU, dessen Leinwand-Auftakt „Superman“ Snyder übrigens laut eigener Aussage „fantastisch“ findet. Aber Moderator Horowitz bringt andere Wege ins Spiel. Snyder könnte sein Konzept vielleicht für Animationsfilme nutzen. Oder man könnte die Geschichte mittels Comics zu Ende bringen.
Darauf ließ Snyder dann die Bombe platzen: „Ja, wir haben darüber schon ausführlich gesprochen.“ Wahrscheinlich dann doch eher etwas scherzhaft, bringt er auch auch noch eine dritte Version ins Spiel: „Wir leben in einer Welt, in der alles möglich ist. Egal, welche Form es annehmen würde, auch ein Broadway-Musical – das wäre fantastisch.“
Die Knightmare-Timeline: Das geplante Ende des Snyder-Verse
Fans wissen: Die von Zack Snyder geplanten Sequels hätten das DC-Universum radikal verändert. Am Ende von „Zack Snyder’s Justice League“ wird schließlich bereits angedeutet, wohin die Reise gehen sollte: Darkseid wird zum zentralen Gegenspieler, Superman stürzt, wird manipuliert und so zu dessen Handlanger. Alles gipfelt in eine postapokalyptische Zukunft – der sogenannten „Knightmare-Timeline“. In dieser ist Batman der Anführer eines letzten Widerstands einer von Darkseid unterworfenen und versklavten Menschheit.
Es bleibt natürlich höchst ungewiss, ob wir das irgendwie zu sehen bekommen. Die von Snyder im Rahmen des Interviews ausführlich gelobten Fans des DCEU haben aber in der Vergangenheit gezeigt, dass sie viel bewegen können. Womöglich ist Snyders Bemerkung daher auch der Versuch, noch einmal Aufmerksamkeit zu erzeugen, um die Realisierung eines Animationsfilms oder zumindest einer Comic-Reihe anzuschieben. Ob aus diesen Gedankenspielen jemals konkrete Projekte werden, bleibt offen. Aber eines ist klar: Ganz begraben sind „Justice League 2“ und „Justice League 3“ noch nicht.
Was euch als nächstes in James Gunns DCU erwartet, zeigt derweil der Trailer im folgenden Artikel:
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