Heute bringt "Jurassic Park"-Macher Steven Spielberg auf Netflix die Dinos zurück
Björn Becher
Björn Becher
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Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.

Die sogenannte Dinomanie gibt es zwar seit dem 19. Jahrhundert, doch vor allem Steven Spielbergs „Jurassic Park“ hat sie noch mal so richtig befeuert. Ab heute gibt's von Spielberg und Mitstreitern ein brandneues Must-See für Dino-Fans bei Netflix.

Am heutigen 6. März 2026 erweitert Netflix sein Portfolio an Naturdokumentationen um die vierteilige Serie „Die Dinosaurier“. Es ist die Fortführung einer engen Kooperation zwischen Steven Spielbergs Produktionsschmiede Amblin Entertainment und Silverback Films, den Doku-Spezialisten hinter unter anderem „Unser Planet“.

In dieser Konstellation arbeitete man bereits für die 2023 auf Netflix veröffentlichte Vorgängerserie „Leben auf unserem Planeten“ zusammen. Dort wurde die gesamte Erdgeschichte im Zeitraffer behandelt, das neue Projekt konzentriert sich jetzt explizit auf eine besondere Ära: das Entstehen der Dinosaurier und ihres Untergangs

"Die Dinosaurier": Mit dem Marasuchus geht es los

Die neue Netflix-Serie „Die Dinosaurier“ beginnt so mit dem, was nach heutigem Stand der Wissenschaft der Anfang der gigantischen Kreaturen auf der Erde war: dem Marasuchus. Der war noch alles andere als ein furchteinflößender Prädator, als seine Reise vor etwa 235 Millionen Jahren auf dem Superkontinent Pangäa begann.

Dieses kleine, bipede Tier gilt in der modernen Paläontologie als entscheidendes Bindeglied. Die Dokumentation soll zeigen, wie spezifische anatomische Merkmale – etwa die hohlen Knochen, das hocheffiziente Lungensystem und eine vermutlich bereits ausgeprägte Warmblütigkeit – die Grundlage für den späteren Erfolg der Dinosaurier bildeten. Auf jenen liegt dann natürlich der Schwerpunkt.

Eine Serie mit wissenschaftlichem Anspruch

Grundlage für alle Szenen in der neuen Serie sind die aktuellsten Forschungsergebnisse. Schließlich hat sich das Bild der Dinosaurier in den vergangenen Jahren und der Zeit seit „Jurassic Park“ massiv gewandelt. Die Dinos sind halt nicht alles graue, lederhäutige Monster, sondern es gibt die unterschiedlichsten, teilweise sehr agilen, oft gefiederten und farbenfrohen Lebewesen. Die Produktion greift diese Erkenntnisse auf und zeigt etwa den Plateosaurus oder den langhalsigen Mamenchisaurus in Umgebungen, die auf paläoklimatischen Daten basieren.

Dabei fokussiert man sich nicht nur auf jene Tiere, die an Land leben, sondern bezieht auch deren marine und fliegende Zeitgenossen ein. So werden auch Meeresungeheuer wie der Pliosaurus und der Mosasaurus gezeigt, auch wenn sie ganz strenggenommen keine Dinosaurier sind. Aber sie spielten eine entscheidende Rolle in der marinen Nahrungskette der Kreidezeit. Auch Flugwesen wie der Anchiornis und Longipteryx werden gezeigt.

Visuelle Rekonstruktion durch die "Star Wars"-Schmiede

Dass das überzeugend ausschaut, soll Industrial Light & Magic (ILM) garantieren. Die von George Lucas einst für den allerersten „Star Wars“-Film gegründete Firma, die heute zum Disney-Konzern gehört, ist für die visuelle Umsetzung verantwortlich. Bei „Die Dinosaurier“ kam laut offizieller Ankündigung modernste und photorealistische CGI-Technik zum Einsatz.

Beteiligt ist zudem noch Hollywood-Star Morgan Freeman, der uns in der englischen Originalfassung als Sprecher durch das Geschehen führt und das nötige Hintergrundwissen – basierend auf dem aktuellsten Stand der Paläontologie – vermittelt.

Was euch noch in den weiteren Wochen des März 2026 auf Netflix erwartet, findet ihr derweil im folgenden Artikel:

Neu auf Netflix im März 2026: Sci-Fi-Action mit "Reacher"-Star, endlich die 2. Staffel "One Piece" & noch viel mehr
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