Seit dem 6. März 2026 könnt ihr „War Machine“ bei Netflix streamen. Wer mal wieder richtig Lust auf krachende Action hat, könnte von dem Sci-Fi-Kracher durchaus abgeholt werden - auch wenn wir bei FILMSTARTS in der Kritik nur 2 von 5 Sternen vergeben haben. Doch bei der Wahl des Namens hätte der Streaming-Gigant ruhig noch einmal in sich gehen können, denn aufmerksame Netflix-Nutzer*innen werden sicher bemerkt haben, dass es beim Streaming-Giganten bereits einen Film mit diesem Titel gibt – bei dem es sich ebenfalls um ein Netflix-Original handelt. Und genau diese Namensdoppelung dürfte in den nächsten Tagen sicherlich für einiges Kopfkratzen und verwirrte Blicke sorgen.
Gemeint ist „War Machine“ aus dem Jahr 2017. Die gleichnamige Kriegs-Satire wurde von David Michôd („The Rover“) inszeniert und ist mit Brad Pitt („Babylon“), „Die wilden 70er“-Star Topher Grace, Will Poulter („Midsommer“), Tilda Swinton („Avengers: Endgame“) und „Gladiator“-Ikone Russell Crowe auch überaus prominent besetzt. Werft hier einen Blick in den Trailer:
"War Machine": Darum geht es in der Kriegs-Satire
Der Vier-Sterne-General Glen McMahon (Brad Pitt) genießt unter seinen Kameraden den Ruf eines echten Rockstars. Kein Wunder: „The Glenical“ verkörpert den Typus des altgedienten Militärs und gilt als besonders harter Hund. Als sich die US-Truppen in Afghanistan bereits auf den Rückzug vorbereiten, erscheint McMahon als letzte Hoffnung, den gescheiterten Einsatz doch noch zu wenden. Entschlossen übernimmt er das Kommando und wirft sich mit voller Energie in die scheinbar aussichtslose Mission, den Krieg doch noch zu gewinnen.
Der kluge Stratege hat dafür einen neuen, innovativen Plan ausgearbeitet. Um ihn umzusetzen, benötigt er jedoch enorme finanzielle Mittel und vor allem deutlich mehr Soldaten. Als US-Präsident Obama ihm diese Ressourcen nicht im gewünschten Umfang bewilligt, bleibt dem selbstbewussten General nichts anderes übrig, als bei den amerikanischen Verbündeten in Europa um Unterstützung zu werben. Während er sich dort mit Politikern und Medien auseinandersetzen muss, spitzt sich die Lage für seine Truppen in Afghanistan bereits dramatisch zu …
"War Machine" mit Brad Pitt ist leider ein Schuss in den Ofen
Empfehlen können wir den Namensvetter des Alan-Ritchson-Starvehikels leider nicht. In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik wurde David Michôds Kriegs-Satire gerade einmal mit mickrigen 1,5 von 5 Punkten abgestraft. Wenn ihr also plötzlich Brad Pitt statt Alan Ritchson in Militärklamotten über den Bildschirm schlendern seht, dann wisst ihr, dass ihr den falschen Film ausgewählt habt.
Wir sind schon jetzt gespannt, ob sich diese Verwirrung auch nächste Woche in den Netflix-Wochencharts widerspiegeln wird – und wir vielleicht plötzlich zwei „War Machine“-Filme in der Top 10 wiederfinden. Übrigens hat Action-Hüne Alan Ritchson in der deutschen Synchronfassung von „War Machine“ eine andere Stimme als sonst. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr in folgendem Artikel:
Deutsche Synchro bei Netflix-Actioner "War Machine": Nicht nur "Reacher" Alan Ritchson hat eine komplett neue Stimme