Seit fast 10 Jahren warten Fans auf diese Action-Serie der "John Wick"-Macher – jetzt wurde sie für tot erklärt
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Berührt und fasziniert zu werden, aber auch etwas über sich selbst lernen – das bedeutete Kino schon immer für Daniel. Darum machte der einstige Sozialarbeiter am Ende seine Leidenschaft auch zum Beruf.

Das „John Wick“-Team zählt aktuell zu den gefragtesten Action-Machern in Hollywood. Doch nicht aus allen Projekten, die sich die Köpfe hinter der Unterwelt-Saga mit Keanu Reeves ersinnen, wird am Ende auch was...

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John Wick“ war für alle Beteiligten ein Riesenerfolg. Während Keanu Reeves mit dem stylischen Auftragskiller-Gemetzel ins Rampenlicht zurückkehrte, avancierte das Team hinter der Kamera quasi von jetzt auf gleich zu den gefragtesten Action-Leuten in Hollywood. Kein Wunder, dass diese seitdem bestens beschäftigt sind – und nicht nur eine Reihe von „John Wick“-Fortsetzungen auf den Weg brachten, sondern auch bei zahlreichen anderen Actionfilmen ihre Finger im Spiel hatten und haben.

Autor Derek Kolstad verantwortete so etwa auch die Drehbücher zu den genreverwandten „Nobody“-Filmen mit Bob Odenkirk sowie zu dessen neuestem Kracher „Normal“ (Kinostart: 16. April 2026) und bescherte uns obendrein die animierte Netflix-Videospieladaption „Splinter Cell: Deathwatch“. Um die Adaption eines anderen Gaming-Hits, die bereits 2017 (!) angekündigt wurde, ist es nun jedoch schlechter bestellt.

"Hitman"-Serie für tot erklärt

Fast neun Jahre ist es mittlerweile her, dass wir von Kolstads Vorhaben berichteten, aus „Hitman“ eine Serie zu machen. Nachdem der titelgebende Agent 47 bereits in „Hitman - Jeder stirbt alleine“ (2007) und „Hitman: Agent 47“ (2015) auf der Kinoleinwand zur Tat schritt, sollte die Waffe auf zwei Beinen als nächstes also die heimischen Bildschirme (abseits der Gaming-Welt) erobern. Und das Timing hätte sicherlich schlechter sein können. Schließlich gelten Videospielverfilmungen in Hollywood längst nicht mehr als rotes Tuch, sondern seit den Erfolgen von „The Last Of Us“, „Fallout“, „Sonic“ und Co. als durchaus heißes Eisen. Dementsprechend bedauerlich ist es auch, dass „Hitman“ nun offenbar doch keine Chance gegeben wird.

The Direct traf Kolstad bei der „Normal“-Premiere auf dem renommierten Filmfestival SXSW (South By Southwest) und hakte nach. Wie steht es denn nun um das vor fast einer Dekade angekündigte Projekt, um das es zuletzt ganz schön ruhig wurde? „Es ist ein ziemlicher Stich ins Herz“, so der Schreiber, der zwar erklärt, dass man heutzutage zwar niemals nie sagen sollte, am Ende aber klar einräumt: „Das Projekt ist gescheitert.“

„Ich liebe dieses Spiel und ich liebe diese Figur, aber das Problem ist: Ich kann das Drehbuch schreiben, doch niemand wird es kaufen“, lässt der Drehbuchautor im Gespräch mit The Direct Wehmut durchklingen. An Kolstad scheint das Vorhaben also nicht zu scheitern. Doch wer weiß, vielleicht ist das letzte Wort in dieser Sache ja auch noch nicht gesprochen...

Ebenfalls abgesägt wurde nun der mit Spannung erwartete „Buffy“-Reboot. Wenigstens einen Blick auf Sarah Michelle Gellars Nun-doch-nicht-Nachfolgerin bekamen wir zum Trost aber spendiert:

"Buffy": So sieht Sarah Michelle Gellars Nachfolgerin im Reboot aus – die wir wohl nie bei der Vampirjagd erleben werden

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