Natürlich müssen Menschen nicht zwangsläufig viel miteinander gemein haben, nur weil sie demselben Jahrgang angehören. Trotzdem verbinden mich als Millennial unweigerlich zahlreiche Ereignisse und Erfahrungen mit den Angehörigen meiner Generation – vor allem auch filmischer Art! Welches Kind der 90er hat schließlich nicht Disney-Hits wie „Arielle, die Meerjungfrau“, „Der König der Löwen“ oder „Die Schöne und das Biest“ gesehen? Oder nicht mindestens ein Weihnachten mit „Kevin – Allein zu Haus“ verbracht?
Dazu gesellen sich noch zahlreiche weitere Filme, die irgendwann einmal über den heimischen Bildschirm geflimmert sind – die sich aber anders als die erwähnten Titel nicht zu Klassikern mausern konnten und die dementsprechend irgendwann in Vergessenheit geraten sind. Erst kürzlich haben wir über „Balto“ berichtet, der ganz sicher in diese Kategorie gehört – genau wie die späte Fortsetzung eines 70er-Jahre-Erfolges aus dem Hause Disney, die vor allem kommerziell aber nicht zu ihrem Vorgänger aufschließen konnte: „Bernard und Bianca im Känguruland“.
„Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei“ (Originaltitel: „The Rescuers“) schaffte es 1977 auf Platz 15 der weltweiten Kino-Jahrescharts – in Deutschland war das Abenteuer um das titelgebende Mäuseduo, das in Not geratenen Menschen aus der Patsche hilft, mit rund 9,7 Millionen Zuschauer*innen sogar der mit Abstand erfolgreichste Film des Jahres!
1990 kam schließlich das Sequel auf die Leinwände – und blieb dort deutlich unter den hohen Erwartungen des Mäusekonzerns. Hierzulande lockte der Film aber immerhin noch über 3 Millionen Zuschauer*innen in die Lichtspielhäuser, bevor er auch auf VHS zum Hit wurde – wo etwa ich ihn zusammen mit dem ersten Teil gesehen habe. Doch worum geht’s eigentlich in „Bernard und Bianca im Känguruland“?
Wie der Titel bereits erahnen lässt, verschlägt es die abenteuerlustigen Nager diesmal nach Australien. Dort müssen sie den kleinen Cody retten, der von dem skrupellosen Wilderer Percival C. McLeach entführt wurde. Der Bösewicht will den tierlieben Waisenjungen zwingen, ihm das Versteck des seltenen und majestätischen Adlers Marahute zu verraten. Mithilfe ihres tollpatschigen Albatros-Piloten Wilbur (Stimme im Original: Komiker-Legende John Candy!) und der charmanten Springmaus Jake, die sie als Busch-Guide begleitet, stürzen sich Bernard und Bianca in die australische Wildnis, um Cody zu befreien und McLeach das Handwerk zu legen.
Wusstet ihr übrigens, dass sich im ersten „Bernard und Bianca“-Film ein schlüpfriges Detail versteckt, das lange unentdeckt geblieben ist? Was sich dahinter verbirgt, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Die nackten Brüste in diesem Disney-Zeichentrickfilm blieben mehr als 20 Jahre lang unentdeckt!Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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