Die 2017 in unsere Kinos gekommene Romanadaption „Zwischen zwei Leben - The Mountain Between Us“ war – trotz Kate Winslet und Idris Elba in den Hauptrollen – kein großer Hit. Dennoch denke ich immer mal wieder an den Film und schau auch gern noch einmal in diesen hinein – vor allem, weil er so schöne Bilder von majestätischen Gebirgspanoramen bietet wie kaum ein anderer Streifen. Streamt doch am Abend einfach mal den Mix aus Abenteuerfilm, Survival-Thriller und Romantikdrama und schaut, ob er euch ebenso mitreißt:
„Zwischen zwei Leben - The Mountain Between Us“ könnt ihr aktuell im Flatrate-Programm von Disney+* streamen. Für Nicht-Abonnent*innen ist der FSK-12-Titel für ein paar Euro bei Anbietern wie unter anderem Amazon Prime Video, Apple TV, MagentaTV und maxdome oder auch im Sky Store als Video-on-Demand zu haben:
Ein romantischer Survival-Thriller?!
Ja, die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Charles Martin enthält nach einem dramatisch packenden Start einen gelegentlich arg kitschig-schmalzigen zweiten Teil, den ich als zu dick aufgetragen empfinde. Doch sogar während dieser Sequenzen ist es mir schier unmöglich, die Augen von „Zwischen zwei Leben - The Mountain Between Us“ abzuwenden.
Denn wie der niederländisch-palästinensische Regisseur Hany Abu-Assad („Paradise Now“) mit Unterstützung seiner Chef-Kamerafrau Mandy Walker (oscarnominiert für „Elvis“) das Ganze ins Bild gesetzt hat, ist einfach atemberaubend attraktiv. Fast ebenso fesselnd ist das Zusammenspiel von Oscargewinnerin Kate Winslet („Titanic“) und Marvel-/DC-Star Idris Elba („Thor 1-4“, „The Suicide Squad“), die nahezu die gesamte Laufzeit des Films nur zu zweit bestreiten.
„Zwischen zwei Leben“ beginnt spannend und dramatisch. Wir erleben zwei einander fremde, moderne Menschen, die eine Zweckgemeinschaft eingehen, um dorthin zu gelangen, wo sie hinwollen beziehungsweise hinmüssen. Doch plötzlich ist alles anders und es geht mitten im Nirgendwo nur noch ums nackte Überleben – was ohne den jeweils anderen nahezu unmöglich erscheint. Natürlich ist das eine emotionale Situation. Ein Umstand, den Drehbuchautor Chris Weitz („Rogue One: A Star Wars Story“) etwa zur Mitte des Films nutzt, um das bis dahin intensive Survival-Abenteuer immer wieder hart an den Rand einer Herzschmerz-Schmonzette abdriften zu lassen.
Elba und Winslet verhindern das endgültige Kippen in diese Richtung jedoch mit ihrem ernsthaften, immer authentischen Spiel. Und auch das harsche Szenario, in dem sich alles abspielt, trägt seinen Teil dazu bei. Die fantastische Naturkulisse in den kanadischen Rocky Mountains sieht zwar traumhaft schön und passend romantisch aus, lässt uns aber auch keinen Moment lang die eisigen Konditionen vergessen, unter denen das Protagonist*innenpaar sich hier näherkommt. „Zwischen zwei Leben - The Mountain Between Us“ mag kein erzählerisches Meisterwerk sein, das Anschauen lohnt sich aber allemal.
"Zwischen zwei Leben": Das ist die Story
Aufgrund stürmischer Wetteraussichten sind die Linienflüge der Fotojournalistin Alex (Kate Winslet) und des Chirurgen Ben (Idris Elba) kurzfristig abgesagt worden. Obwohl sie wegen dringender Termine schnellstmöglich fortmüssen, sitzen beide also an einem Flughafen in der US-Provinz fest. Als sie merken, dass sie in dieselbe Richtung wollen, einigen sie sich darauf, ein einmotoriges Flugzeug zu chartern, um doch noch schnell an ihr Ziel zu gelangen.
Zunächst scheint der Plan aufzugehen. Doch dann erleidet ihr Pilot (Beau Bridges) auf halber Strecke einen Herzinfarkt und die Maschine stürzt inmitten eines menschenleeren Bergmassivs ab. Nur Ben und die am Knie verletzte Alex überleben den Crash. Schnell realisieren sie, dass Funk und Peilsender ihres zerstörten Fliegers unbrauchbar sind und dass sie deshalb vergeblich auf Rettung warten würden. Um zu überleben, müssen sie sich also zu Fuß auf den hunderte von Kilometern langen Weg durch die verschneite Wildnis machen…
Zuletzt war Kate Winslet mit „Avatar 3: Fire And Ash“ in deutschen Kinos zu sehen. Warum die britische Edelmimin eigentlich gar nicht mehr mit dessen Regisseur und Mastermind James Cameron zusammenarbeiten wollte, erfahrt ihr im folgenden Artikel:
"Man müsste mir eine Menge Geld zahlen": Deshalb wollte "Titanic"-Star Kate Winslet nie wieder mit James Cameron zusammenarbeiten*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.