"Man müsste mir eine Menge Geld zahlen": Deshalb wollte "Titanic"-Star Kate Winslet nie wieder mit James Cameron zusammenarbeiten
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Mit „Titanic“ feierte Kate Winslet ihren großen Durchbruch. Trotzdem wollte sie danach nie wieder mit Regisseur James Cameron zusammenarbeiten – was sie immerhin 25 Jahre lang durchhielt!

Titanic“ verhalf nicht nur Leonardo DiCaprio zum großen Durchbruch, sondern auch Kate Winslet. Als Jack Dawson und Rose DeWitt Bukater bildeten die beiden eines der berühmtesten Liebespaare der Filmgeschichte – und auch abseits der Kamera verbindet DiCaprio und Winslet, die im Ehedrama „Zeiten des Aufruhrs“ knapp zehn Jahre später erneut gemeinsam auf der Leinwand zu sehen waren, eine enge Freundschaft: Bis heute schwärmt der „Once Upon A Time... In Hollywood“-Darsteller in höchsten Tönen von seiner Kollegin.

Was James Cameron betrifft, den Rekord-Regisseur hinter „Titanic“, sieht das ein bisschen anders aus: Denn der Filmemacher ist nicht nur bekannt dafür, ein sicheres Händchen für Hits zu haben, sondern auch für sein großes Ego. Einerseits kann er sich das auch leisten, schließlich schuf er mit dem elffach oscarprämierten Katastrophen-Melodram den bis dahin erfolgreichsten Film aller Zeiten, bevor er sich mit „Avatar“ zwölf Jahre später selbst entthronte. Andererseits haben es Schauspieler*innen und andere Crew-Mitglieder deshalb aber manchmal schwer, mit ihm auszukommen.

Kate Winslet wollte nie wieder mit James Cameron arbeiten – 25 Jahre nach "Titanic" tat sie es trotzdem!

Schon kurz nach dem Kinostart von „Titanic“ hat Winslet in einem Interview mit der Los Angeles Times verraten, wie schwierig sich die Zusammenarbeit mit Cameron mitunter gestaltete: „Er ist ein netter Kerl, aber das Problem war, dass seine Vision für den Film so glasklar war, wie sie eben war. Er hat ein Temperament, das man sich nicht vorstellen kann. Die Schauspieler kamen dabei noch glimpflich davon. Ich glaube, Jim wusste, dass er uns nicht so anschreien konnte, wie er es mit seiner Crew tat – sonst wären unsere Leistungen unbrauchbar gewesen.“

In einem Gespräch mit The Guardian schlug Winslet ähnliche Töne an – und wurde sogar noch deutlicher: „Man müsste mir eine Menge Geld zahlen, damit ich noch einmal mit [James Cameron] arbeite.“ (via CinemaBlend)

Offenbar ist genau das passiert – oder der Erfolgsregisseur und die Oscar-Preisträgerin („Der Vorleser“) haben sich einmal ordentlich ausgesprochen. Denn im Jahr 2022 taten sich die beiden erneut zusammen – für „Avatar: The Way Of Water“, in dem Winslet im blauen Na'vi-Look als Ronal zu sehen ist, die Partnerin von Metkayina-Anführer Tonowari (Cliff Curtis). Auch die Fortsetzung zum Mega-Hit von 2009 hat es übrigens in die Top 3 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten geschafft.

Wenn ihr wissen wollt, warum Leonardo DiCaprio anfangs gezögert hat, in „Titanic“ mitzuspielen, dann lest auch den nachfolgenden Artikel:

Leonardo DiCaprio hatte keine Lust auf "Titanic": James Cameron musste ihn regelrecht anflehen, in dem Milliarden-Erfolg mitzuspielen

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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