„Deep Impact“ und „Armageddon“, „Prestige“ und „The Illusionist“, „Snow White And The Huntsman“ und „Spieglein Spieglein“, „Volcano“ und „Dante's Peak“: Was haben diese Filme – oder besser gesagt Filmpaare – gemeinsam? Sie alle sind Teil eines Doppels zweier Filme, die im selben Jahr in die Kinos kamen und sich einer verblüffend ähnlichen Thematik annehmen. Warum wir euch das gerade jetzt erzählen? Weil ein solcher Film, den wir vor allem Fans kurzweilig-brachialer Action durchaus empfehlen können, heute im TV läuft:
Mit „White House Down“ kam am 5. September 2013 ein Weißer-Haus-Actioner in die deutschen Kinos – gerade einmal drei Monate, nachdem es „Olympus Has Fallen“ vorgemacht hatte. Während Antoine Fuqua („The Equalizer 1-3“) allerdings mit einem in Sachen Härte ziemlich zügellosen FSK-16-Reißer vorlegte, setzte Katastrophenfilm-Papst Roland Emmerich („2012“, „The Day After Tomorrow“) in seiner Variante auf Massentauglichkeit und dementsprechend weit weniger Blut – und lieferte unserer Meinung nach damit den besseren Film.
Von dessen Qualitäten könnt ihr euch heute Abend im TV überzeugen: ProSieben zeigt „White House Down“ am heutigen 10. April 2026 ab 20.15 Uhr! Eine Wiederholung folgt am 17. April um 22.25 Uhr. Alternativ gibt's den Film aktuell im Flatrate-Programm bei RTL+* und WOW* zu streamen. Wer bereit ist, ein paar Euro zu investieren, kann auch auf Blu-ray und DVD* oder Video-on-Demand ausweichen:
Falls ihr ein Abo von Amazon Prime Video haben solltet, könnt ihr den Reißer dort übrigens ebenfalls ohne Aufpreis streamen*. Dazu müsst ihr euch lediglich für den siebentägigen Gratis-Test des Filmtastic-Channels* anmelden. Sofern ihr nicht wieder stornieren wollt, werden nach dem Probezeitraum 3,99 Euro pro Monat fällig.
Wer wieder einmal Lust auf brachiale, unterhaltsame Blockbuster-Kost hat, die ohne eine Wagenladung Helden-Pathos nicht dieselbe wäre, kann mit „White House Down“ nicht viel falsch machen. Für uns von FILMSTARTS ist der Old-School-Actioner nicht nur besser als „Olympus Has Fallen“, sondern auch Roland Emmerichs bester Film der letzten 13 Jahre…
"Durch und durch unterhaltsames Popcorn-Kino": Das ist "White House Down"
Emmerich-typisch steht mit Polizist John Cale (Channing Tatum) auch in „White House Down“ ein klassischer Durchschnittstyp im Zentrum der Geschichte, der durch widrige Umstände zum Helden wird:
Denn der Cop befindet sich gemeinsam mit seiner Tochter Emily (Joey King) im Weißen Haus, um sich beim Secret Service für einen Job als Personenschützer von Präsident James Sawyer (Jamie Foxx) zu bewerben. Das Vorstellungsgespräch mit Sicherheitschefin Carol Finnerty (Maggie Gyllenhaal) verläuft zwar nicht gerade nach Plan, doch kurz darauf bekommt Cale schließlich die Gelegenheit, Taten folgen zu lassen – denn eine paramilitärische Einheit stürmt das Gebäude. Und der Gesetzeshüter kann direkt unter Beweis stellen, ob er tatsächlich das Zeug dazu hat, den mächtigsten Politiker der Welt zu beschützen…
Wo Fuqua in seinem „unreflektiert patriotischen Brutalostreifen“ für üppiges Blutvergießen sorgt, „präsentiert der schwäbische Hollywood-Export einen augenzwinkernden Unterhaltungsfilm, der nicht nur mit ausufernder Action, sondern auch mit einem wunderbar harmonierenden Hauptdarsteller-Duo sowie einer satten Portion Humor überzeugt“, wie es unter anderem in der FILMSTARTS-Kritik zu „White House Down“ heißt.
Mit Zerstörungsorgien wie „Man Of Steel“ oder „Pacific Rim“, die im selben Jahr in die Kinos kamen, lässt sich das Old-School-Spektakel zwar nicht vergleichen – muss es aber auch gar nicht. Denn „White House Down“ steht ganz in der Tradition des Blockbuster-Kinos der 1990er, und richtet sich damit vor allem an alle Fans von „Independence Day“ und Co.
Apropos Emmerich: Schaut bei der Gelegenheit doch gleich noch den folgenden Artikel rein:
Ein einziges Spektakel: Pompöses Schlachten-Epos von Blockbuster-Meister Roland Emmerich erscheint zum ersten Mal als Langfassung in 4K*Bei diesen Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder dem Abschluss eines Streaming-Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.
Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.