Im Jahr 2000 erschien mit „Malcolm Mittendrin“ eine Serie, die kaum etwas mit den üblichen Familien-Sitcoms zu tun hatte: keine Lachkonserve, kein Multikamera-Setup im Studio, keine lauen Gags – stattdessen zeichneten die Serie ein Dreh vor Ort, einfallsreiche Eröffnungssequenzen und der gelegentliche Durchbruch der Vierten Wand durch die Hauptfigur Malcolm (Frankie Muniz) aus.
Zudem drehte sich „Malcolm Mittendrin“ um eine sich mühsam durchschlagende Arbeiterfamilie, in der viel Chaos herrschte: Der hochbegabte Malcolm und seine drei Brüder Dewey (Erik Per Sullivan), Reese (Justin Berfield) und Francis (Christopher Masterson) machten durch kuriose bis brandgefährliche Pranks ihren Eltern das Leben schwer.
Die Brüder waren in aller Verschrobenheit liebevoll ausgestaltet - wie auch der Rest der Figuren. Die cholerische Mutter Lois (Jane Kaczmarek) begegnete den Kapriolen ihrer Söhne mit beherzter Strenge, während der Vater Hal (gespielt vom späteren „Breaking Bad“-Star Bryan Cranston) als tollpatschiger Kindskopf mit unterhaltsamen kurzlebigen Hobbys durch die Serie stolperte.
2006 war nach sieben Staffeln, sieben Emmy-Auszeichnungen und weiteren Preisen Schluss. Doch mehr als 20 Jahre nach dem Finale kehrt die Serie nun mit „Malcolm Mittendrin: Unfair wie immer“ zurück – hier könnt Ihr das Sequel bei Disney+ streamen:
Zurück ins familiäre Chaos
In den vier Episoden von „Malcolm Mittendrin: Unfair wie immer“ soll es um den 40. Hochzeitstag von Lois und Hal gehen. Zu den Feierlichkeiten erwartet das Ehepaar all seine Kinder – mittlerweile fünf erwachsene Söhne und eine Tochter.
Nur Malcolm hat sich in den letzten Jahren zunehmend von seiner mitunter dysfunktionalen Familie distanziert und lebt ein harmonisches Leben fernab von ihnen. Zähneknirschend lässt er sich dennoch darauf ein, mit seiner Tochter Leah (Keeley Karsten) und seiner Freundin Tristan (Kiana Madeira) die Familie zu besuchen und sich dem altbekannten Chaos auszuliefern…
Disney
Wiedersehen mit (fast) allen
Ob „Malcolm Mittendrin: Unfair wie immer“ den Witz der Ursprungsserie erreichen oder vielleicht sogar übertreffen kann, wird sich noch herausstellen. Glücklicherweise macht aber ein Großteil der wesentlichen Crew beim Revival mit: So ist Linwood Boomer, Schöpfer des Originals, wieder als Showrunner dabei und auch Matthew Carlson, Alan J. Higgins, Michael Glouberman, und Gary Murphy sind als Autoren zurück.
Auch ein Wiedersehen mit dem Haupt-Cast des Originals ist garantiert, mit einer Ausnahme: Erik Per Sullivan, der Malcolms kleinen Bruder Dewey spielte, ist leider nicht mit von der Partie – warum, erfahrt ihr hier. Der erwachsene Dewey wird nun von Caleb Ellsworth-Clark verkörpert.
Man darf also gespannt sein, was aus Malcolms Familie geworden ist. Wie gut sich ein anderes Sitcom-Revival kürzlich geschlagen hat, verraten wir im folgenden Artikel:
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