"Die KI will uns alle töten!" Trailer zu "DRAGN" – düstere Survival-Action zwischen Sci-Fi und Horror
Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kube taucht gern in immersive Zukunftswelten ein. Neben seiner Jugendliebe, dem "Star Trek"-Franchise, ist er u. a. von "Alien", "Solaris", "Ex Machina", "Children Of Men", "District 9", "Arrival", "Interstellar", "Sunshine" sowie natürlich "Dune" fasziniert.

Die Protagonist*innen von „DRAGN“ versuchen, in der Wildnis zu überleben, während eine mörderische KI sie mit Hilfe eines fliegenden Killerroboters erledigen will. Das klingt nach einem Film für euch? Dann schaut hier den Trailer:

KI oder Künstliche Intelligenz greift in immer mehr Bereiche unseres täglichen Lebens ein. Bei manchen davon sind wir uns dessen vielleicht sogar noch nicht einmal bewusst. Im Horror- und ganz speziell im Science-Fiction-Segment ist dieser Umstand allerdings schon recht lange ein Thema – wobei dieses derzeit natürlich aktueller und wohl auch realistischer ist denn je.

Da will offenbar auch Peter Webber, der in seiner bisherigen Karriere immerhin Filme wie „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ oder „Hannibal Rising“ inszenieren durfte, nicht außen vor bleiben. Denn der Brite machte sich an die Regie des offenbar mit einem nicht allzu großen Budget ausgestatteten und komplett in Serbien gedrehten „DRAGN“ (Abkürzung für „Defense Reaction and Ground Neutralization“.

Wirklich originell scheint das Ergebnis von Webbers Arbeit, die klar auf dem B-Film-Sektor anzusiedeln ist, nicht ausgefallen zu sein. Erinnerungen an Streifen von „Terminator“ bis „M3GAN“ werden schon beim Sichten des Trailers wach. Und die Nummer mit dem Betriebsausflug in die Wildnis, der in einem Blutbad endet, ist auch nicht gerade neu – denken wir nur an „Severance“.

Wer trotzdem Lust auf das Werk hat, wird sich allerdings noch eine Weile gedulden müssen. Denn der Film ist in Nordamerika zwar bereits seit Mitte März 2026 als Video-on-Demand zu haben. Wann und auf welchem Weg wir „DRAGN“ hierzulande sehen können, wurde bisher aber noch nicht mitgeteilt.

Dragn
Dragn
1 Std. 31 Min.
Von Peter Webber
Mit James Paxton, Carlos Bardem, Lilly Krug

Im Cast lassen gleich mehrere Namen aufhorchen – jedoch hauptsächlich deshalb, weil die Akteur*innen deutlich berühmtere Familienmitglieder haben. So ist Lilly Krug („Shattered“) die Tochter der deutschen Mimin Veronica Ferres. Dazu kommen James Paxton („The Cleaner“), der Sohn von „Twister“-Star Bill, und Carlos Bardem („Overdose“), der ältere Bruder von Oscargewinner Javier.

Ob diese Ansammlung wohl einfach nur ein Zufall ist? Oder steckt vielleicht eine verquere Marketingidee dahinter? Keine Ahnung! Der ebenfalls auf der Besetzungsliste stehende Leverkusener Schauspieler Jadran Malkovich („The Ark“) ist mit Namensvetter John jedenfalls weder verwandt noch verschwägert.

"DRAGN": Das ist die Story

IT- und Technik-Nerd Tom Wilson (James Paxton) würde viel lieber in seinem Büro am Computer sitzen. Doch dummerweise hat sein Boss ihn dazu verdonnert, ihn als Leiter einer Teambuilding-Maßnahme der Firma in den serbischen Wäldern zu vertreten.

Mit dabei sind eine ganze Reihe von Kolleg*innen, die alle auch nicht gerade große Lust auf den Ausflug haben – unter ihnen der griesgrämige Ex-Soldat Daniel Diaz (Carlos Bardem), die sexbesessene Adele Varens (Lilly Krug) und der im Gegensatz zu ihr eher schüchterne Sebastian Michaels (Franz Drameh).

Was sie – oder zumindest die meisten von ihnen! – nicht wissen, ist, dass sie vom Prototypen einer neuen Militärdrohne beschattet werden. Und was selbst der Betreiber des Geräts nicht ahnt: Das Ding ist außer Kontrolle geraten und auf das Töten von Menschen aus…

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Apropos John Malkovich: Habt ihr schon von dem Film mit dem exzentrischen Star gehört, um den es im folgenden Artikel geht?

Dieser Sci-Fi-Film ist fertig und seit 10 Jahren in einem Safe eingesperrt: Erst im Jahr 2115 darf er veröffentlicht werden!

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