"Jurassic World"-Star ersetzt Glen Powell in neuem Netflix-Film – und gedreht wird in Deutschland
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.

Vor zwei Jahren kaufte Netflix die Rechte an einem Justizdrama, welches mit Glen Powell in der Hauptrolle besetzt war. Jetzt wurde der „Top Gun 2“-Star allerdings ersetzt – und zwar mit einem „Jurassic World“-Helden. Gedreht wird in Deutschland.

Netflix / Universal

Schon im Mai 2024 sicherte sich Netflix das Justizdrama „Monsanto“, als es in Cannes vorgestellt wurde – Berichten zufolge für stattliche 30 Millionen US-Dollar. Dass das Projekt begehrt war, überrascht allerdings kaum: Schließlich basiert der Film auf einer wahren Begebenheit und wartete von Anfang an mit einer hochkarätigen Besetzung auf.

So waren unter anderem „Top Gun: Maverick“-Star Glen Powell, „Jurassic Park“-Ikone Laura Dern sowie „Captain America“-Darsteller Anthony Mackie für den Film vorgesehen. Warum wir hier in der Vergangenheitsform sprechen? Inzwischen hat sich das Projekt ein wenig verändert.

Zwar ist mit John Lee Hancock („Blind Side - Die große Chance“) nach wie vor derselbe Regisseur an Bord, und auch Laura Dern steht weiterhin mit dem Film in Verbindung. Doch anstelle von Glen Powell soll nun „Jurassic World“- und „Bridgerton“-Star Jonathan Bailey die männliche Hauptrolle übernehmen. Das geht nun etwa aus einem Bericht von Screen Daily hervor. Ob Anthony Mackie noch Teil des Casts ist, bleibt derzeit unklar: Zwar wird sein Name noch in der Filmdatenbank IMDb geführt, in aktuellen Berichten taucht er jedoch nicht mehr auf.

"Monsanto" als deutsche Koproduktion

Inhaltlich dreht sich der Film um den unerfahrenen Anwalt Brent Wisner, den Jonathan Bailey verkörpern soll. Dieser nimmt den scheinbar aussichtslosen Rechtsstreit gegen den US-Chemiekonzern Monsanto auf, da er davon überzeugt ist, dass dessen Herbizidprodukte der Marke Roundup Krebs verursachen. Laura Dern soll derweil die Cheftoxikologin des Unternehmens spielen, die vor Gericht aussagt, dass das Produkt sicher sei.

Vor wenigen Tagen wurde zudem bekannt, dass „Monsanto“ tatsächlich in Deutschland gedreht werden soll. Das liegt sicherlich nicht zuletzt daran, dass der Konzern im Mittelpunkt des Geschehens 2018 von der Bayer AG übernommen wurde. Das Netflix-Drama erhält so außerdem eine Produktionsförderung in Höhe von 500.000 Euro vom FilmFernsehFonds Bayern und wird zusätzlich von der Filmkommission des Landesfilmfonds bei der Suche nach geeigneten Drehorten in Bayern unterstützt.

Wann mit den Dreharbeiten für die deutsch-US-amerikanische Koproduktion begonnen wird, ist bislang ebenso wenig bekannt wie ein möglicher Veröffentlichungstermin. Welche Serien- und Film-Highlights uns derweil schon im Mai bei Netflix 2026 erwarten, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Neu auf Netflix im Mai 2026: Die letzte Netflix-Serie der "Stranger Things"-Macher, das nächste "Haus des Geldes"-Kapitel & mehr

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