Kult-Filmemacher Guy Ritchie auf dem Regiestuhl, Tom Hardy, Pierce Brosnan und Helen Mirren in den Hauptrollen und eine abgründige Story rund um einen brutalen Bandenkrieg in der Londoner Unterwelt: Dass „MobLand - Familie bis aufs Blut“ 2025 für viel Aufsehen sorgte, überrascht bei diesen Zutaten kaum. Tatsächlich mauserte sich die Serie gar zu einem der erfolgreichsten Originalstoffe des Streamingdienstes Paramount+.
Eine zweite Staffel hat somit wenig überraschend grünes Licht bekommen und soll im Herbst 2026 bei Paramount+ erscheinen. Doch die Vorfreude darauf wird nun durch eine bittere Nachricht getrübt: Tom Hardys weitere Zukunft bei „MobLand“ steht offenbar auf ziemlich wackligen Beinen, wie unter anderem der Hollywood Reporter berichtet. Bei mehreren Outlets, wie etwa im Newsletter Puck von Hollywood-Insider Matt Belloni und dem Branchenblatt Deadline heißt es sogar, dass Hardy bereits gefeuert wurde, auch wenn das laut den Informationen des Hollywood Reporters (noch) nicht zutreffend sei.
Da die Dreharbeiten zur zweiten „MobLand“-Staffel schon abgeschlossen sind, wird Hardy in dieser in jedem Fall noch komplett dabei sein. Bei einer potentiellen dritten Staffel könnte er dann aber womöglich nicht länger als der zwischen die Fronten des besagten Bandenkrieges geratene Harry Da Souza an Bord sein. Bislang ist Season 3 zwar nicht bestellt, doch galt diese eigentlich als wahrscheinlich. An den Drehbüchern wird laut THR bereits gewerkelt. Eine endgültige Entscheidung über die Fortführung der Serie könnte hier nun auch von Tom Hardys finalem Schicksal abhängen und davon, ob man auch bereit ist, die Serie ohne ihn fortzuführen.
Darum wurde Tom Hardy bei "MobLand" gefeuert
Eine offizielle Stellungnahme gibt es zum Fall und dessen Hintergründen bislang noch nicht. Matt Belloni berichtet aber, dass der „Mad Max: Fury Road“-Star beim Dreh der zweiten Staffel wiederholt mit den Produzenten David Glasser und Jez Butterworth aneinandergeraten sein soll. So soll Hardy immer wieder verspätet am Set erschienen sein und obendrein regelmäßig auf Drehbuch- und Dialogänderungen gepocht haben. Außerdem soll er angeblich unglücklich damit gewesen sein, dass in Staffel 2 wohl mehr Figuren stärker in den Fokus rücken, nachdem in der ersten Staffel noch sein Charakter klar im Zentrum stand.
Butterworth („Edge Of Tomorrow“, „Indiana Jones 5“), der neben Serien-Schöpfer Ronan Bennett auch hauptverantwortlich für die Drehbücher von „MobLand“ ist, soll laut den Informationen von Belloni letztlich so sehr die Nase voll von Hardys Verhalten gehabt haben, dass er damit gedroht hat, die Serie zu verlassen. Das Studio Paramount könnte sich nun dazu entschlossen haben, stattdessen Tom Hardy fallen zu lassen. Ob dem wirklich schon so ist, darüber ist sich die Fachpresse in Hollywood – wie oben angedeutet – derzeit offenbar noch uneinig.
So könnte es ohne Tom Hardy weitergehen
Ein möglicher Rauswurf von Tom Hardy hätte natürlich massive inhaltliche Auswirkungen auf die Serie, sollte „MobLand“ tatsächlich eine dritte Staffel bekommen. Denkbar wäre, dass man den Part von Hardy in einem solchen Fall mit einem anderen Schauspieler neu besetzt. Naheliegender könnte aber sein, dass seine Figur in diesem Szenario komplett aus der Serie geschrieben werden würde – was bei einer Geschichte rund um skrupellose Gangster mit kurzer Lebenserwartung keine allzu große Herausforderung darstellen sollte.
Für uns gehörte die erste Staffel von „MobLand“ übrigens sogar zu den 25 besten Serien 2025. Welche Highlights es noch auf die Liste geschafft haben, erfahrt ihr im folgenden Artikel:
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