Mit Raumschiffen und brutalen Schlachten: Trailer zum Fantasy-Sci-Fi-Actioner "Master Of The Universe"
Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kube ist seit den 1990ern als Journalist/Kritiker in Sachen Film, TV, Musik, Literatur & Technik tätig. Für FILMSTARTS schreibt er seit 2018.

In Kürze startet „Masters Of The Universe“ weltweit in den Kinos. Parallel dazu ist in den USA mal wieder ein billiger Abklatsch erschienen, der von der PR zum Original profitieren soll. Hier ist der Trailer „Master Of The Universe“:

Dass dieser Tage ein Film wie „Master Of The Universe“ erscheinen würde, war doch klar, oder? Denn wer sich im Business nur ein wenig auskennt, wird längst von dem Indie-Studio The Asylum und seinem Geschäftsmodell gehört haben. Immer dann, wenn die große Hollywood-Konkurrenz einen seiner Hunderte von Millionen Dollar teuren Blockbuster in die Kinos bringt, stehen die Kalifornier mit einer für einen Bruchteil dieses Budgets angefertigten Kopie in den Startlöchern. Die soll in Bezug auf die Story möglichst eng an das Original angelehnt sein, muss aber natürlich genügend Eigenmerkmale aufweisen, damit man nicht verklagt werden kann.

Mit der Wahl eines ähnlichen Titels und einem an das Poster der Vorlage erinnernden Cover-Artwork wird versucht, direkt zum Kinostart des Megaprojekts unaufmerksame Konsument*innen dazu zu bringen, versehentlich zum Billigprodukt zu greifen. Diese Methode scheint immer noch aufzugehen. Sonst wäre das Unternehmen wohl nicht schon fast 30 Jahre im Geschäft.

Und natürlich kommt The Asylum nun auch zum globalen Kinostart (4. beziehungsweise 5. Juni 2026) des für kolportierte 200 Millionen Dollar angefertigten Superhelden-Fantasy-Spektakels „Masters Of The Universe“ von Mattel und Amazon MGM mit einem seiner sogenannten „Mockbuster“ um die Ecke. Dieser dürfte in der Herstellung kaum mehr als einen niedrigen sechsstelligen Betrag gekostet haben und wird nahezu garantiert einen satten Profit abwerfen.

Master of the Universe
Master of the Universe
1 Std. 26 Min.
Von Marcel Walz
Mit Matthew Gademske, Morgan Flanagan, Antonio Valles

„Master Of The Universe“ ist in Nordamerika bereits am 22. Mai 2026 in einer Handvoll ausgewählter Kinos und parallel auch gleich als Video-on-Demand gestartet. Über einen wie auch immer gearteten deutschen Erscheinungstermin gibt es derzeit noch keine Informationen.

Das sind Macher, Stars & Story von "Master Of The Universe"

Die Inszenierung übernahm der aus Nürnberg stammende Regisseur Marcel Walz. Der Franke kennt sich mit derlei Projekten bereits bestens aus, zählen doch Mockbuster wie „Anacondas - Der Fluch des Schlangengottes“ und „Jurassic: Reborn“ zu seinen bisherigen Arbeiten. Als Nächstes wird Walz uns übrigens mit „The Asylum's The Odyssey“ ein Rip-off zu Christopher Nolans „Die Odyssee“ servieren.

Das Drehbuch zu „Master Of The Universe“ stammt vom ebenfalls in Sachen Mockbustern sehr erfahrenen Marc Gottlieb („Ape X Mecha Ape: New World Order“, „The Last Hail M.A.R.Y.“).

Vor der Kamera standen keine Stars, sondern in Trash-Streifen wie diesen bewährte Schauspieler*innen wie Matthew Gademske („Transmorphers: Mech Beasts“), Morgan Flanagan („The Asylum's The Odyssey“), Jay F. Krymis („Ice-Pocalypse“) und Telisha Johnson („Red Hood“).

Über die Story ist noch nicht allzu viel bekannt. Die offizielle Synopsis von The Asylum lautet: „Ein junger Mann muss seine ungenutzten Kräfte einsetzen, um sich gegen böse Außerirdische und ihre Armee zur Wehr zu setzen – Wesen, die vor nichts zurückschrecken, um die Erde und anschließend das Universum zu erobern.“

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Hier kommt zum Abschluss noch der neue Trailer zum echten „Masters Of The Universe“, der wie erwähnt am 4. Juni 2026 in die deutschen Kinos kommt:

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