James Cameron brannte sich gleich mit mehreren seiner Filme ins kollektive Gedächtnis – so auch mit „Avatar - Aufbruch nach Pandora“, mit dem er das Kinoerlebnis 2009 revolutionierte. Ganze 13 Jahre später legte er noch einmal einen drauf und versetzte das Publikum mit so auch in „Avatar: The Way Of Water“ mit so noch nie dagewesenen Bildern ins Staunen. Auf Teil 3 mussten wir vergleichsweise kurz warten, dementsprechend geringer fiel der Hype aus. Zu Unrecht, findet FILMSTARTS-Redakteur Daniel Fabian.
"Avatar: Fire And Ash" war natürlich vor allem im Kino eine absolute Wucht. 192 Minuten Laufzeit, ein Budget jenseits der 350 Millionen Dollar und jahrelanges Tüfteln an Camerons Vision, endlich auch das Aschevolk zum Leben zu erwecken – ja, das dritte Pandora-Abenteuer ist eines der Superlative, das vor allem auf der großen Leinwand seine volle Pracht entfalten kann bzw. konnte. Jetzt gibt es „Avatar 3“ aber endlich auch für Zuhause. Und warum sich eine Sichtung im Heimkino ebenfalls lohnt, verraten wir euch in diesem Artikel.
Der Film erscheint am 12. Juni 2026 auf DVD, Blu-ray und 4K-Blu-ray* sowie als limitierte Steelbook-Edition inklusive 3D- und 2D-Blu-ray*. Während ihr auch alle drei Filme als 3-Movie-Collection* für einen schmalen Taler bekommt, wird es die Limited Edition darüber hinaus auch als Set aus Blu-ray und 4K-Blu-ray geben – und genau die haben wir uns anlässlich des in Kürze ins Haus stehenden Releases heute etwas genauer angesehen.
"Avatar: Fire And Ash" im Steelbook: Eine konsequente Weiterführung
Zeigten die unterschiedlichen Sammlereditionen der beiden Vorgänger vor allem Jake Sully (Sam Worthington), Neytiri (Zoe Saldana) und deren Familie – thematisch sowie farblich ihrem jeweiligen Element angelehnt – auf dem Cover, ist das Steelbook zum dritten Pandora-Blockbuster eine konsequente Weiterführung dieser Linie. So verlässt man die altbekannten türkisblauen Gefilde und lässt mit warmen Farben das Thema Feuer auflodern.
Webedia GmbH / Daniel Fabian
Mit der auf ihrem Nachtgeist reitenden Varang (Oona Chaplin) ziert zudem erstmals eine Schurkin ein „Avatar“-Cover – und auch das kommt nicht von ungefähr. Denn obwohl unter anderem Kiri (Sigourney Weaver) und auch Lo'ak (Britain Dalton) in „Fire And Ash“ beachtliche Charakterentwicklungen durchmachen und die Geschichte damit vorantreiben, stiehlt die bislang mit Abstand böseste Kreatur des Pandora-Universums hier wirklich allen die Show. Da ist es nur konsequent, sie ins Rampenlicht zu rücken.
Das eindrucksvolle Motiv erstreckt sich auch noch über die Rückseite des Steelbooks, und auch im Inneren sind beide Flügel mit einem prachtvollen Bild aus dem Film versehen. Cooles Detail: Die Bonus-Disc wurde mit einem Schwarz-Weiß-Motiv bedruckt, das auf eine frühe Entstehungsphase des Films hindeutet – über die ihr hier ebenfalls mehr denn je erfahren könnt (mehr dazu weiter unten im Text).
Bild und Ton: Besser geht's nicht!
Sowohl die Bild- als auch die Tonqualität ist absolute Referenz – und damit, wie auch schon die beiden Vorgänger, bestens als Demomaterial geeignet, mit dem ihr das Potenzial eures Heimkinos vollends ausschöpfen könnt. Zugegeben: Alles andere wäre aber auch eine herbe Enttäuschung gewesen.
Die bis ins kleinste Detail optimierten Animationen in 4K inklusive Dolby Vision/HDR zu erleben, ist schlichtweg atemberaubend – und in Sachen Schärfe, Klarheit, Detailgrad und Farbenpracht kaum zu toppen. James Cameron und sein Team lassen diese visuelle Wucht jedoch nie zu einer Walze verkommen, die einen von der ersten bis zur letzten Minute überrollt, sondern setzen mit feinen Nuancen immer wieder entscheidende Akzente, die aus dem digitalen Rausch hervorstechen. Eines jener Highlights: der prächtige Kopfschmuck von Bösewichtin Varang.
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Vollständig wird die Immersion aber natürlich erst mit dem Sound, vor allem natürlich in Dolby Digital Plus 7.1. Ob ihr nun über ein Surround-System verfügt oder nicht: Die „Avatar: Fire And Ash“-Tonspur ist äußerst ausgewogen. Dialoge sind auch inmitten des finalen Showdowns stets verständlich, das Spektakel baut sich derweil audiovisuell immer wieder stimmungsvoll auf – und reißt vor allem dann mit, wenn Simon Franglens orchestraler Score in die Vollen geht. Einziges Manko, das alle „Avatar“-Abenteuer (und kaum noch andere Filme) mit sich bringen: Auch „Fire And Ash“ ist natürlich allen voran auf das Kinoerlebnis ausgerichtet – und büßt im Heimkino zwangsläufig ein wenig ein.
Unglaublich spannend: Das Bonusmaterial
Bei einem Mammutprojekt wie diesem sündhaft teuren, aufwändig produzierten 192-Minuten-Epos ist es natürlich nur konsequent, die Heimkino-Veröffentlichung auch mit dementsprechend umfangreichen Extras auszustatten. Und auch hier lässt die limitierte Steelbook-Edition keine Wünsche offen.
Webedia GmbH / Daniel Fabian
Rund drei Stunden Bonusmaterial geben spannende Einblicke in die megalomanische Produktion dieses Blockbusters, den man danach tatsächlich ein Stück weit mit anderen Augen sieht. Augenmerk wird dabei auf die verschiedensten Abteilungen des Teams gelegt – vom im Kino eher ungewöhnlichen Skriptansatz eines Writers' Room über die Dreharbeiten mittels Performance Capture, bei denen über 100 Infrarotkameras im Einsatz sind bis hin zu einem eigenen Beitrag über die Kiri, Neytiri und Co. Ja, James Cameron ist schließlich bekannt dafür, starken Frauen sowie Frauenfiguren gerne eine Bühne zu geben – und erklärt unter anderem, wie Varang ihren Schmerz und ihr Leid in das titelgebende Feuer verwandelt. Besonders spannend und absolut beeindruckend ist dabei außerdem die Herangehensweise der Effekt-Experten von WETA, wenn es darum geht, jenem Feuer visuell Ausdruck zu verleihen.
Wie komplex die Arbeiten an einem „Avatar“-Film sind, wird zudem vor allem in jener Featurette deutlich, in der es um die virtuelle Kamera und den Schnitt geht – ja, spätestens da dürfte jedem klar werden, warum sich die Arbeiten an den Fortsetzungen immer wieder horrend in die Länge zogen. Neben einer Hommage an den 2024 verstorbenen Produzenten Jon Landau habt ihr dank eines kleinen Sprachkurses außerdem die Möglichkeit, selbst ein wenig Na'vi zu lernen. Eine witzige und originelle Idee, schließlich handelt es sich dabei auch um eine vollwertige Sprache, die von Grund auf von Linguisten konstruiert und entwickelt wurde – die man so theoretisch auch tatsächlich lernen kann.
Übrigens: Wer lieber streamt, findet „Avatar: Fire And Ash“ längst auch schon im VOD-Katalog diverser Anbieter wie etwa Amazon Prime Video*. Ihr wartet, bis der Film auf Disney+ landet? Dann müsst ihr euch ebenfalls nicht mehr allzu lange gedulden:
Endlich enthüllt: Dann startet "Avatar 3: Fire And Ash" auf Disney+ im Streaming-AboUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.
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