"Ich muss sie leider kürzen": Extrem harte Gewaltszene wird für neuen "Evil Dead" geschnitten – Regisseur macht Hoffnung auf Director's Cut!
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Am 9. Juli 2026 startet mit „Evil Dead Burn“ der neue Teil der „Tanz der Teufel“-Reihe auf deutschen Leinwänden. Regisseur Sébastien Vanicek hat nun in einem Interview offenbart, dass er für die Kinofassung eine Kürzung vornehmen musste.

Die „Tanz der Teufel“-Reihe genießt heute absoluten Kultstatus. Das Franchise zeichnet sich nicht nur durch seinen rabenschwarzen Humor und seine dichte Atmosphäre aus, sondern auch durch seinen kompromisslosen Umgang mit Gewalt. Diese fällt hier alles andere als zimperlich aus, wie zuletzt der inzwischen berüchtigte Einsatz einer Käsereibe in „Evil Dead Rise“ aus dem Jahr 2023 eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Nun dauert es nicht mehr lange, bis „Evil Dead Burn“ am 9. Juli 2026 in die Kinos kommt. Der Film spielt auf einem abgeschiedenen Anwesen, auf dem ein Frau nach dem Tod ihres Mannes versucht, neue Hoffnung zu schöpfen. Doch schon bald macht sich dort eine mysteriöse Kraft bemerkbar, die den Sitz ihrer Schwiegereltern heimsucht und für jede Menge Blutvergießen sorgt. Ursprünglich sollte der Film allerdings sogar noch deutlich heftiger ausfallen als die Version, die nun auf der großen Leinwand zu sehen sein wird.

Evil Dead Burn
Evil Dead Burn
Von Sébastien Vaniček
Mit Souheila Yacoub, Hunter Doohan, Luciane Buchanan
Starttermin 9. Juli 2026

Eine Szene musste gekürzt werden

Im Interview mit dem Magazin SFX erklärte Regisseur Sebastien Vanicek, dass er eine Kürzung vornehmen musste: „Es gibt eine Szene, die nicht R-Rating-konform ist. Sie ist wirklich, wirklich heftig. Ich muss sie leider kürzen, sodass man sie nicht mehr so brutal erlebt, wie sie ursprünglich gedacht war – denn ich brauche den Film mit R-Rating. Wir versuchen also, eine gute Balance zu finden.“

Hätte sich Vanicek dagegen entschieden und die betreffende Szene unverändert gelassen, wäre „Evil Dead Burn“ in den Vereinigten Staaten mit einer NC-17-Freigabe eingestuft worden. Für viele Studios gilt diese Altersfreigabe als kommerzielles Todesurteil, da Jugendlichen unter 17 Jahren der Kinobesuch strikt untersagt ist. Bei einem R-Rating dürfen Minderjährige den Film hingegen in Begleitung eines Erwachsenen sehen. Hinzu kommt, dass zahlreiche Kinoketten Filme mit einer NC-17-Einstufung boykottieren oder zumindest deutlich weniger bewerben.

Was genau in der besagten Szene zu sehen ist, bleibt bislang unklar. Da jedoch sowohl „Evil Dead“ von Fede Alvarez als auch „Evil Dead Rise“ von der MPA – der Organisation hinter dem freiwilligen Altersfreigabesystem in den USA – ein R-Rating erhalten haben, lässt sich erahnen, wie extrem die Sequenz ausgefallen sein muss. Dass wir die ursprüngliche Fassung jedoch nie zu Gesicht bekommen werden, ist nicht gesagt. Im selben Interview verriet Vanicek nämlich, dass er für die Heimkinoveröffentlichung einen deutlich gewalttätigeren Director’s Cut plant.

Aktuell sorgt ein Horror-Hype an den Kinokassen für jede Menge Aufsehen. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

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