"Ich hatte das Gefühl, dass sie tatsächlich viele Leute verprügeln könnte": Charlize Theron war mächtig eingeschüchtert von dieser Action-Kollegin
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Liebt es, wenn Filme in Bewegung sind – und bekommt von (guten!) Action-Filmen deshalb niemals genug. „Speed“ hat seine Leidenschaft für Action-Kino einst entfacht, und durch Filme wie „Ambulance“ oder „RRR“ lebt sie weiter.

2025 stand Charlize Theron erstmals neben ihrem großen Action-Idol vor der Kamera. Wenn sie an die Zusammenarbeit zurückdenkt, gerät sie aber nicht nur ins Schwärmen – denn tatsächlich war sie nach eigenen Aussagen auch ziemlich eingeschüchtert!

„Kill Bill“ war in diesem Jahr wieder in aller Munde – denn erstmals seit seinem Erscheinen war Quentin Tarantinos legendäres Martial-Arts-Epos nicht als Zweiteiler, sondern in der ultimativen Komplettfassung auf der großen Leinwand zu sehen. Von FILMSTARTS-Redakteur Björn Becher gab es in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik folgerichtig die selten vergebene Maximalwertung von fünf Sternen!

Kill Bill: The Whole Bloody Affair
Kill Bill: The Whole Bloody Affair
Starttermin 16. April 2026 | 4 Std. 35 Min.
Von Quentin Tarantino
Mit Uma Thurman, David Carradine, Lucy Liu
User-Wertung
4,3
Filmstarts
5,0

Dass „Kill Bill“ so beliebt ist, hat natürlich viele Gründe. Da wäre zum einen der wildwüchsige Stil-Überschuss der ersten Hälfte oder die für Tarantino eher ungewöhnliche emotionale Grundierung der zweiten. Doch natürlich liegt es zu beträchtlichen Teilen auch Uma Thurman, dass das rund vier Stunden umfassende Rache-Epos so unvergesslich ist. Als „die Braut“ alias Beatrix Kiddo liefert sie die wohl ikonischste Performance ihrer Karriere ab.

Das sieht auch eine berühmte Kollegin so: Charlize Theron, die dank Filmen wie „Mad Max: Fury Road“, „Atomic Blonde“ oder den letzten drei „Fast & Furious“-Teilen längst selbst eine feste Action-Größe ist. Im vergangenen Jahr standen die beiden Schauspielerinnen für das Netflix-Sequel „The Old Guard 2“ erstmals gemeinsam vor der Kamera. Als Theron bei „Jimmy Kimmel Live“ auftrat, sprach sie ausführlich über ihre Zusammenarbeit mit Theron – und kam regelrecht über die „Pulp Fiction“-Darstellerin ins Schwärmen (via ScreenRant):

„Wir kannten uns vorher eher flüchtig“, so die 50-Jährige. „Aber ich war natürlich ein riesiger Fan ihrer Arbeit und wollte schon immer einmal einen Film mit ihr drehen. Als ich in die Welt der Actionfilme eingestiegen bin, war sie für mich gewissermaßen der Sensei. Sie war das Original. Sie hätte für ‚Kill Bill‘ einen Oscar gewinnen müssen.“ Tatsächlich war Thurman damals nicht einmal nominiert.

Darum war Charlize Theron "mächtig eingeschüchtert" von Uma Thurman

Theron fährt fort: „Männer bekommen für solche Filme oft viel Anerkennung. Für mich gehörte [Uma] immer zu denjenigen, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Was sie in diesem Film geleistet hat, war einfach unglaublich. Sie ist für mich ein echter Badass. Seit ich Actionfilme mache, habe ich mich immer gefragt: Mit wem würde ich gerne einmal zusammenarbeiten und eine Actionszene drehen? Die Antwort war immer Uma Thurman. Immer.“

Als es dann endlich so weit war, fühlte sich die Australierin von der Anwesenheit ihrer Leinwandpartnerin allerdings regelrecht eingeschüchtert. Besonders ein Moment bei den Dreharbeiten blieb ihr dabei im Gedächtnis:

„Ich hatte Angst. Und ich hatte das Gefühl – vielleicht ist das auch einfach gutes Schauspiel –, dass sie tatsächlich ziemlich viele Leute verprügeln könnte. Sie ist sehr groß und wirkt unglaublich einschüchternd. Gleichzeitig ist sie aber auch wahnsinnig lieb, freundlich und aufmerksam, und sie arbeitet unglaublich hart. Ich war definitiv eingeschüchtert von ihr. Vor allem als sie zum Set kam, ein Schwert in die Hand gedrückt bekam und wir die gesamte Kampfszene bereits ausgearbeitet hatten – und sie dann plötzlich sagte: ‚Ich glaube, ich hätte gerne zwei Schwerter.‘“

Thurman verkörpert in „The Old Guard 2“ die geheimnisvolle Unsterbliche Discord, die zur Gegenspielerin der von Theron gespielten Heldin Andy und ihrem Team wird. FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen hatte dafür allerdings nur müde 2,5 Sterne übrig – und auch von Thurman zeigte er sich nicht annähernd so beeindruckt wie Theron: „Als neue Oberbösewichtin erhält sie lange Zeit so wenig Screentime, dass sie kaum eine entsprechend bedrohliche Aura entwickeln kann“, heißt es in seiner Rezension.

Während Theron von Thurman schwärmt, ging sie mit einem anderen Actionstar ziemlich hart ins Gericht. Um wen es geht, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

"Er ist dick und kann kaum kämpfen": Charlize Theron rechnet heftig mit 90er-Jahre-Actionstar ab

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