Spätestens seit seinem endgültigen Durchbruch mit „Titanic“ vor fast 30 Jahren steht Leonardo DiCaprio kontinuierlich an der Spitze Hollywoods. Das ist vor allem vor dem Hintergrund bemerkenswert, dass der 51-Jährige nur dann für ein Projekt unterschreibt, wenn er wirklich daran glaubt – selbst wenn das bedeutet, dass er mal drei, vier Jahre lang überhaupt nicht auf der großen Leinwand zu sehen ist.
Entsprechend stabil ist die Qualität seiner Filme: „One Battle After Another“, seine erste Zusammenarbeit mit Regie-Genie Paul Thomas Anderson, konnte zuletzt sechs Oscars und die seltene FILMSTARTS-Höchstwertung von 5 Sternen einsacken. Auch „Killers Of The Flower Moon“ (4,5 Sterne), „Once Upon A Time... In Hollywood“ (5 Sterne), „The Revenant“ (4,5 Sterne), „The Wolf Of Wall Street“ (4,5 Sterne) oder „Inception“ (5 Sterne) standen hoch in der Gunst von Kritik und Publikum.
DiCaprio kommt also wahrscheinlich eher selten in die Situation, für einen seiner Filme in die Bresche springen zu müssen. Und doch gibt es ein Werk, das er jederzeit energisch verteidigen würde, wenn er dazu gezwungen wäre: „Aviator“, seine zweite Zusammenarbeit mit Martin Scorsese aus dem Jahr 2004.
Bereits Jahre vor dem Kinostart des epischen Biopics über den exzentrischen Luftfahrtpionier und Unternehmer Howard Hughes war DiCaprio eng in die Entwicklung des Projekts involviert, das ursprünglich unter der Regie von Michael Mann („Heat“) entstehen sollte. „Ich glaube, dass ich durch meine Mitwirkung an dem Projekt – weit über das reine Schauspielern hinaus – eine besonders emotionale Bindung zu diesem Film aufgebaut habe“, erklärte der Oscar-Preisträger folglich in einem Interview (via Far Out Magazine).
Und nicht nur das: „Selbst heute bin ich noch leicht beleidigt, wenn jemand etwas Schlechtes über ‚Aviator‘ sagt“, so DiCaprio. Sonderlich oft dürfte er dazu aber keinen Grund haben. Das prunkvolle, in weiteren Rollen mit Cate Blanchett, Jude Law, Alec Baldwin und John C. Reilly besetzte Historien-Epos mag nicht der beste Film sein, den Scorsese je gedreht hat – aber was heißt das bei dieser Filmografie schon?
Auch „Aviator“ erhielt überwiegend positive Kritiken, wovon ein Rotten-Tomatoes-Score von 86 Prozent zeugt. Bei uns von FILMSTARTS schrammte der „handwerklich wie optisch schlichtweg herausragende Film“ mit einer Wertung von 4,5 Sternen sogar nur knapp am Meisterwerk-Status vorbei. Bei den Oscars gab es Preise für Nebendarstellerin Blanchett, das Szenenbild, die Kamera, die Kostüme sowie den Besten Schnitt.
Ob es wohl Menschen gibt, die einen ganz bestimmten Film verteidigen würden, den sogar Leonardo DiCaprio als einen der schlechtesten aller Zeiten bezeichnet? Um welchen Horror-Flop es geht, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Leonardo DiCaprio gibt zu, dass er in einem der schlechtesten Filme aller Zeiten zu sehen war: "Muss sicherstellen, dass so etwas nie wieder passiert"Unsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.
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