Es war eine Nacht wie jede andere in Los Angeles: An einem Hotdog-Stand tummelte sich eine Gruppe von Menschen, die zu später Stunde auf ihr Essen wartete. Besonders wurde es dann, als sich plötzlich Hollywood-Superstar Brad Pitt („Sieben“) dazugesellte, um sich ebenfalls eine Ladung Fast Food zu bestellen. Tatsächlich kam der heutige Oscar-Gewinner jedoch nie dazu, denn kurz darauf wurde der Schauspieler von einer Gruppe Vermummter in einen schwarzen Van gezerrt.
Der Schock stand den Passanten und Passantinnen regelrecht ins Gesicht geschrieben. Natürlich – schließlich wurden sie gerade Zeugen einer Entführung. Mehr noch: Es war die vermeintliche Entführung des Anfang der 2000er-Jahre wohl angesagtesten Stars überhaupt. So dramatisch das Ganze auch klingen mag: Tatsächlich handelte es sich bei dem Übergriff gar nicht um einen kriminellen Akt, sondern um einen riesigen Prank, für den niemand Geringeres als Johnny Knoxville verantwortlich zeichnete.
Brad Pitt bei "Jackass"
Der ganze Hintergrund der Brad-Pitt-Entführung ist ziemlich schnell erklärt: 2002 ergab sich für die MTV-Kult-Serie „Jackass“ die Möglichkeit, gemeinsam mit Brad Pitt zu drehen. Eigentlich sollte Pitt dabei als Night Monkey auftreten. Dabei handelte es sich um eine wiederkehrende Figur von Chris Pontius, der in einem Gorillakostüm durch die nächtlichen Straßen von Los Angeles streifte und Passant*innen entweder erschreckte oder sie mit völlig absurden Aktionen irritierte.
Tatsächlich durfte Brad Pitt im Anschluss auch den Nachtaffen geben. Zuvor hatten Knoxville und Co. allerdings die Idee, den „Fight Club“-Mimen auf offener Straße zu entführen. Pitt fand die Aktion offenbar selbst so amüsant, dass er sofort einwilligte – und dabei eine verdammt gute Performance ablieferte, wie ihr im nachfolgenden Video sehen könnt:
Den Überfall direkt als Prank zu erkennen, ist jedenfalls ziemlich schwer, denn Pitt legt sich einfach zu sehr ins Zeug. Dass die Zeugen und Zeuginnen natürlich sofort zu ihren Telefonen griffen und die Polizei verständigten, war Knoxville und Co. von Anfang an klar. Deshalb hatten sie die zuständigen Leitstellen bereits im Vorfeld informiert und erklärt, dass sie alle Anrufe, in denen eine Entführung von Brad Pitt gemeldet werde, getrost ignorieren könnten.
Übrigens: An den gemeinsamen Dreh mit Brad Pitt wird auch in „Jackass 5: Einer geht noch“ erinnert, der aktuell in den deutschen Kinos läuft. Welchen seiner Filme Brad Pitt indes lieber vergessen würde, könnt ihr im nachfolgenden Artikel nachlesen:
"Ich habe ihn noch nicht gesehen": Brad Pitt wollte den schlechtesten Film seiner Karriere schnell vergessenUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.