„Independence Day“ stieg im Sommer 1996 nicht nur zum bis heute erfolgreichsten Film von Roland Emmerich auf, sondern auch zum größten Kassenschlager des Jahres. Und es schien ganz so, als hätte das Will-Smith-Vehikel den Hunger auf Alien-Invasion damals derart gestillt, dass das Publikum fünf Monate später immer noch pappsatt war. Der famose „Mars Attacks“ von Kult-Regisseur Tim Burton ging an den Kinokassen nämlich vergleichsweise baden – und spielte bei fast gleich hohen Produktionskosten von bis zu 100 Millionen Dollar nur ein Achtel dessen ein, was Emmerichs Unabhängigkeitstag-Spektakel generierte.
Eine Schande, gilt die Marsmännchen-Invasion heute doch als eines der kultigsten Sci-Fi-Abenteuer der 90er-Jahre, das mit seinen aberwitzigen Ideen immer wieder für herrlich-abstruse Unterhaltung sorgt. Davon könnt ihr euch demnächst auch in Ultra-HD überzeugen. Denn der Kultfilm feiert am 13. August 2026 seine Premiere auf 4K-Blu-ray – im limitierten Steelbook, das ihr euch ab sofort sichern könnt. Und das zusätzlich mit der Standard-Blu-ray des Films ausgestattet ist.
Für alle, die den Kult-Klassiker vielleicht noch gar nicht kennen, ist das die perfekte Gelegenheit, eine der schrulligsten Big-Budget-Produktionen der 90er endlich nachzuholen und diese filmische Bildungslücke zu schließen. Und alle anderen können sich einfach davon überzeugen, dass „Mars Attacks“ heute noch ganz genau so Spaß macht wie einst. Gespannt sein darf man zudem, wie sich das effektlastige Feuerwerk in noch nie dagewesener Bildqualität schlägt.
"Mars Attacks": Sci-Fi-Kino, das seiner Zeit voraus war
Dass der Science-Fiction-Blockbuster von Tim Burton („Alice im Wunderland“, „Wednesday“) an den Kinokassen floppte, hat durchaus seine Gründe. Einerseits war er mit seiner Raffinesse Filmen wie „Independence Day“, die er sogar persifliert, „weit voraus“, wie es unter anderem in der FILMSTARTS-Kritik heißt. Außerdem parodiert Burton seine amerikanischen Landsleute – ob nun Promis, Politiker, das Militär oder schlicht die ganze Bevölkerung – mit Wonne. Und dass das beim fürs Einspiel so wichtigen US-Publikum nur bedingt gut ankam, dürfte kaum jemanden verwundert haben.
Mit ein wenig Abstand dürften mittlerweile aber selbst einstige Skeptiker erkannt haben, was für ein einzigartiges, ebenso durchdachtes wie hirnrissiges Stück Weltuntergangskino Tim Burton hier fabrizierte. In der FILMSTARTS-Kritik gab es für das „wahnwitzige Kino“ voller schriller Ideen, das „dem Sci-Fi-Genre einen gehörigen Tritt in den Hintern verpasst“ starke 4 von 5 möglichen Sternen.
Darum geht's in „Mars Attacks“: Als die Erde von den berühmt-berüchtigten grünen Männchen vom Mars heimgesucht wird, wird schnell klar, dass die Außerirdischen keineswegs in friedlicher Absicht gekommen sind. So entführen sie etwa menschliche Versuchskaninchen wie den Wissenschaftler Donald Kessler (Pierce Brosnan) und die Klatschreporterin Nathalie Lake (Sarah Jessica Parker), um grauenvolle Experimente an ihnen durchzuführen.
Doch Schädel, die fortan ein Leben ohne Unterbau führen und Köpfe, die an Schoßhündchen montiert werden, sollten erst der Anfang sein. Dass ausgerechnet der mächtigste Mann der Welt, US-Präsident James Dale (Jack Nicholson) glaubt, es würde sich bei all dem Chaos nur um ein großes Missverständnis handeln, macht die Sache für die Menschheit nicht gerade einfacher. Und als er die Besucher aus dem All schließlich sogar in den Kongress einlädt, um die Probleme aus der Welt zu schaffen, scheint die Welt dem Untergang endgültig geweiht…
Um ein anderes 4K-Highlight mit Kultfaktor geht es indes im nachfolgenden Artikel.
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Dieser Artikel basiert auf einem bereits auf FILMSTARTS