Mit „Hellraiser - Das Tor zur Hölle“ brachte Horrormeister Clive Barker 1987 seine eigene Geschichte auf die Leinwand – und bescherte Fans damit einen Sci-Fi-Horror-Kulthit, der bis heute verehrt wird. Auf die zahlreichen Fortsetzungen und anderweitigen Ableger trifft das allerdings nur bedingt zu.
2018 umfasste das Franchise bereits ganze zehn Kapitel, wobei vor allem die ersten drei Teile bei vielen Kennerinnen und Kennern hoch im Kurs stehen. Alles, was danach kam, reichte von guckbar bis katastrophal – wie es bei nicht enden wollenden Horror-Franchises nun mal so ist (Fans von „Halloween“, „Freitag, der 13.“ und Co. wissen Bescheid).
Nach einigen billig heruntergekurbelten Direct-to-Video-Beiträgen folgte mit „Hellraiser: Das Schloss zur Hölle“ 2023 endlich wieder ein größer angelegtes Kapitel – das vor und hinter der Kamera durchaus vielversprechend besetzt war und hierzulande letztlich via Paramount+ veröffentlicht wurde. Ihr habt den Dienst nicht abonniert? Kein Problem. Am heutigen 7. Juli habt ihr die Möglichkeit, den Film im TV nachzuholen. Ab 22.05 Uhr bei Tele 5, aber Achtung... nur gekürzt! Die Uncut-Version, die über eineinhalb Minuten länger geht, findet ihr derweil unter anderem im Streaming:
Ob sich das Nachholen aber auch lohnt? Darüber scheiden sich die Geister. Liebhaber der Originalreihe bemängelten so bereits vorab, dass Originalstar Doug Bradley nicht als Pinhead mit von der Partie ist. Fans der Vorlage hingegen begrüßten die Neubesetzung durch „Sense8“-Star Jamie Clayton sogar, schließlich kommt jene Interpretation der Version aus der zugrundeliegenden Novelle sogar näher.
FILMSTARTS-Kritiker Jochen Werner lobt zwar „eine Handvoll starker Momente“, die der Splatterkult-Reboot zu bieten hat. Darüber hinaus verschenke Regisseur David Bruckner („The House At Night“) allerdings auch reichlich Potenzial. Am Ende gab es so nur magere 2 von 5 möglichen Sternen – während immerhin 67 Prozent der internationalen Kritiken auf Rotten Tomatoes positiv ausfallen. Der Autor dieses Artikels findet: Die Neuauflage ist sicherlich kein Meisterwerk, aber der beste Eintrag in die Saga seit vielen Jahren. Wie so oft gilt aber auch hier: Am besten überzeugt ihr euch selbst …
Darum geht's in "Hellraiser: Das Schloss zur Hölle"
Im Zentrum von „Hellraiser“ steht die suchtkranke Riley (Odessa A'zion), die in den Besitz einer antiken, mysteriösen Rätselbox kommt, deren einzelne Elemente sich in verschiedene Richtungen drehen lassen. Doch was die junge Frau nicht ahnt, ist, dass sich dadurch das Tor in eine fremde, höllische Dimension öffnet. Und ehe sich Riley versieht, wird sie von den sadistischen Zenobiten heimgesucht…
Um ein kommendes Horror-Remake, auf das wir bereits gespannt warten, geht es indes im nachfolgenden Artikel:
Fast 50 (!) Jahre nach dem Original: "Tanz der Teufel"-Macher arbeitet an Remake zu Puppen-Horror mit Anthony Hopkins*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.
Dieser Artikel basiert auf einem bereits auf FILMSTARTS erschienenen Beitrag.