"Evil Dead Burn" hat gleich 2 (!) Abspannszenen – und eine wird richtig wichtig für die Zukunft
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Abspannszenen sind im Hollywood-Kino keine Sonderheit mehr. Auch im Horror-Genre kommen diese gern zum Einsatz – so auch bei „Evil Dead Burn“. Hier solltet ihr nicht zu früh aus den Kinosesseln springen, sonst verpasst ihr eine große Überraschung.

Wer gerne Blockbuster-Kino schaut, wird schon einmal mit den sogenannten After-Credit-Szenen in Berührung gekommen sein. Diese gibt es zwar schon seit vielen Jahrzehnten, doch erst die Comic-Kracher des Marvel Cinematic Universe haben sie so richtig bekannt gemacht. Seitdem bleiben viele Gäste nach größeren Blockbustern gerne noch etwas länger sitzen, um zu schauen, ob sich nicht doch noch eine Szene nach dem Abspann versteckt.

Auch im Horror-Genre sind Mid- oder After-Credit-Szenen keine Seltenheit. Häufig werden sie genutzt, um noch einmal einen fiesen Schockmoment unterzubringen oder zu zeigen, dass das Monster beziehungsweise der Killer doch gar nicht so tot ist, wie es zunächst den Anschein hatte. Auch bei „Evil Dead Burn“ lohnt sich das Sitzenbleiben, denn hier gibt es gleich zwei Szenen, die euch nach dem Abspann erwarten. Wir verraten euch in diesem Artikel, was es mit diesen Szenen auf sich hat – und was sie für die Zukunft der Reihe bedeuten.

Ein Wiedersehen in der Post-Credit-Szene

Achtung! Es folgen Spoiler zu „Evil Dead Burn“.

Die Mid-Credit-Szene startet noch relativ unspektakulär. Hier sehen wir, was aus Deadite-Oma Polly (Maude Davey) geworden ist. Denn diese hat mitnichten das Zeitliche gesegnet und schleppt sich schwer verletzt eine Landstraße entlang. Ein Auto hält neben ihr an, und eine Frau steigt entsetzt aus dem Wagen. Als sie sich besorgt nach dem Wohlbefinden der alten Frau und ihrem fehlenden Bein erkundigt, wird sie sofort von der Deadite-Großmutter angegriffen. Es ist also durchaus möglich, dass es noch einmal ein Wiedersehen mit diesem in die Jahre gekommenen Dämon gibt.

Ein unerwartetes Wiedersehen, das Fans definitiv überraschen dürfte, gibt es in der Post-Credit-Szene. Diese beginnt im Krematorium, in dem Will beigesetzt und eingeäschert wurde. Hier sehen wir die Bestatterin, die gemeinsam mit ihrer jungen Tochter gerade an den Urnen arbeitet. Als die Tochter in den Spiegel schaut, erscheint ihr eine bekannte Schreckensgestalt: Maden-Mutter Ellie (Alyssa Sutherland) ist zurück – und so furchterregend und fies wie eh und je. Natürlich fackelt sie nicht lange, sondern nutzt gleich die erstbeste Gelegenheit, um Angst und Schrecken zu verbreiten, und dreht dem Mädchen kurzerhand den Hals um.

Was bedeutet die Rückkehr von Ellie für die Zukunft der Reihe?

Wie genau es Deadite Ellie geschafft hat, wieder in die reale Welt zurückzukehren, wird dabei nicht verraten. Schließlich wurde sie in „Evil Dead Rise“ eigentlich in einen Holzzerkleinerer gestopft und fand dort ihr blutiges Ende. Sie ist damit der erste Deadite, der nach seiner Niederlage ein weiteres Mal aus dem Reich der Toten zurückkehrt. Eigentlich wäre es daher nur logisch, wenn sie auch eine größere Rolle im bereits angekündigten „Evil Dead Wrath“ übernehmen würde, der zwar noch keinen festen Starttermin hat, sich aber bereits in der Post-Produktion befindet und damit sogar schon 2027 in die Kinos kommen könnte.

Doch da gibt es ein kleines Problem: Der inzwischen siebte Teil der Horror-Reihe soll laut Produzent Robert Tapert zeitlich vor seinen Vorgängern spielen – und zwar im Jahr 1972. Natürlich ist es möglich, dass „Evil Dead Wrath“ auf mehreren Zeitebenen spielt und wir beispielsweise nach einem Prolog in die Gegenwart wechseln. Ebenso denkbar ist, dass bereits im Hintergrund an einem achten Teil gearbeitet wird, in dem Ellie erneut auftreten wird. Wir dürfen also gespannt sein, was die Zukunft der Reihe noch für uns bereithält.

Übrigens erwartet Horror-Fans dieses Jahr auch noch ein kleines Highlight im Heimkino. Seit über 2 (!) Jahren warten Horror-Fans auf diesen Film - jetzt gibt es endlich ein Release-Datum. Mehr dazu erfahrt ihr hier:

Seit über 2 (!) Jahren warten Horror-Fans auf diesen Film: Dann startet "Presence" endlich auch in Deutschland
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
"Tanz der Teufel 2" und ein manisch-lachender Bruce Campbell haben Stefans Horror-Herz gestohlen. Seitdem kann er nicht mehr ohne: "Der Babadook", "Halloween" und "The Lords of Salem" - Horrorfilme gehören für Stefan einfach zu einem guten Filmabend.
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