Seit Monaten reden alle über diesen Horrorfilm, jetzt gibt es endlich den ersten Trailer
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Seit seiner Weltpremiere im Januar 2026 sorgt „Buddy“ für reichlich Gesprächsstoff. Jetzt gibt es endlich einen Teaser-Trailer zu der bitterbösen, schwarzhumorigen Horror-Groteske um ein mordendes Einhorn-Maskottchen.

Starke 84 Prozent positive Rezensionen auf RottenTomatoes und viel Lob lösten im Anschluss an die Weltpremiere auf dem Filmfestival von Sundance einen kleinen Hype um „Buddy“ aus: Der „fantasievolle, blutige Stil des Maskottchen-Horrors“ sei „ein Vergnügen“, hieß es bei Bloody Disgusting, während Collider einen „rotgespritzten Albtraum voll schwarzem Humor“ sah. Seit Monaten warten Horrorfans daher auf mehr zu dem Film. Das liefert die erste Vorschau nun – auch wenn sich die Verantwortlichen mit dem kurzen Teaser-Trailer weiterhin scheuen, zu viel über ihr Werk zu verraten.

Bald lässt sich das zumindest in Nordamerika nicht mehr vermeiden. Dort wird „Buddy“ am 28. August 2026 in die Kinos kommen. Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht.

Darum geht es in "Buddy"

Im Rahmen einer bunten 90er-Jahre-Kindersendung entwickelt sich langsam ein Albtraum. Erst singt das fröhliche, orangefarbene Einhorn Buddy (Stimme: Keegan-Michael Key) mit einer Gruppe von Kindern noch Lieder über das Teilen und Aufräumen. Doch die Harmonie zerbricht, als der kleine Josh (Luke Speakman) sich weigert, bei einer Tanznummer mitzumachen, da er lieber in Ruhe lesen möchte. Nach einem Vieraugengespräch mit der TV-Figur ist der Junge plötzlich spurlos verschwunden. Als die Show ohne ihn weitergeht, entdeckt die junge Freddy (Delaney Quinn) Joshs Lieblingsbuch im Müll – besudelt mit einer verdächtigen roten Flüssigkeit. Buddy wiegelt ab und behauptet, Josh sei umgezogen und das Buch nur mit roter Farbe verschmiert. Doch in Freddy wächst ein schrecklicher Verdacht, der sich bald in einem surrealen Überlebenskampf zu bestätigen scheint.

Parallel dazu wird die verzweifelte Mutter Grace (Cristin Milioti) seit dem Verschwinden ihrer eigenen Tochter von einer quälenden, scheinbar absurden Vorahnung heimgesucht. Sie ist fest davon überzeugt, dass ihr Kind im Fernsehen, gefangen in einer surrealen Kindersendung, um ihr Leben kämpft. Während ihr Ehemann Ben (Topher Grace) die Theorie als Ausgeburt ihrer tiefen Trauer abtut und sie vehement anfleht, die Realität zu akzeptieren, lässt sich Grace nicht von ihrer Intuition abbringen. Sie beginnt auf eigene Faust eine obsessive Spurensuche, die sie immer tiefer in die Abgründe der mysteriösen TV-Produktion führt.

Der Macher kennt sich mit viralen Hits aus

„Buddy“ stammt von Casper Kelly, der bereits 2014 einen viralen Hit landete. Damals nahm er mit seinem Kurzfilm „Too Many Cooks“ die klassische 80er-Jahre-Sitcom aufs Korn und verwandelte sie in einen Horror-Splatter. Der Hype des zuerst auf dem US-TV-Sender Adult Swim veröffentlichten Titels schwappte bis nach Deutschland. Sogar Der Spiegel berichtete über „Too Many Cooks“, sprach von einem „wahnsinnigen Vorspann-Massaker“ und „der besten Serie, die es nie gab“.

Jetzt scheint Kelly, der zwischenzeitlich auch an dem surrealistischen Horror-Meisterwerk „Mandy“ mit Nicolas Cage beteiligt war und ein Segment für die Horror-Anthologie „V/H/S/Halloween“ inszenierte, daran anknüpfen zu können. Bald wissen wir, ob der Festival-Erfolg von „Buddy“ sich auch an den Kinokassen wiederholen lässt und dann auch eine deutsche Auswertung folgt.

Zu einem anderen Horrorfilm wurde gerade der Kinostart angekündigt. Mehr dazu gibt es im folgenden Artikel:

Er brachte "Predator" zurück auf die Leinwand und widmet sich nun einem verrückten Horror-Projekt – jetzt steht der Kinostart fest!

Björn Becher
Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.
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