Jenna Ortegas nächster Film wird ein intensives Sportdrama – von der Regisseurin des wahnsinnigsten Thrillers 2025
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Nach „If I Had Legs I’d Kick You“, dem wohl stressigsten Film über das Muttersein seit „Der Babadook“, kündigt Regisseurin Mary Bronstein ihr neues Projekt an: Diesmal schickt sie Jenna Ortega durch die Hölle des Hochleistungssports.

Wild Bunch

Wenige Schauspieler und Schauspielerinnen in Hollywood dürften aktuell einen ähnlich vollgepackten Terminkalender haben wie Jenna Ortega. Unter ihren angekündigten Filmprojekten befinden sich unter anderem Taika Waititis Sci-Fi-Drama „Klara und die Sonne“, der schwarze Comedy-Thriller „The Gallerist“ und J.J. Abrams' Blockbuster-Rückkehr „The Great Beyond“. Nun hat sich der „Wednesday“-Star schon wieder eines neuen Projekts angenommen: In „Nasty“ wird sie an der Seite von Rose Byrne zu sehen sein. Das berichten US-Branchenmagazine übereinstimmend.

Regie übernimmt Mary Bronstein, die zuvor mit „If I Had Legs I’d Kick You“ den für viele stressigsten Film 2025 inszeniert hat. Darin verpackte sie den Burnout einer Mutter, ebenfalls gespielt von Rose Byrne, in einen fiebrigen, erbarmungslosen Psychothriller. Besonders mit der immer fordernden Tochter, deren Gesicht wir niemals zu sehen bekommen, schaffte die Regisseurin hier einige Momente zum Wahnsinnigwerden.

Erste Details zur Handlung lassen bereits ahnen, dass Bronstein auch in „Nasty“ in genau diese Kerbe schlagen wird – nur statt einer hilflosen Mutter ist es diesmal eine begabte Athletin, die unter dem Leistungsdruck zu zerbrechen droht.

Bronsteins nächster Stresstest spielt in der Welt des Hochleistungssports

„Nasty“ dreht sich um eine außergewöhnlich talentierte Athletin (vermutlich gespielt von Jenna Ortega), die unerbittlich um einen Platz im Olympia-Turnteam kämpft. Nach einer Verletzung muss sie ihr Training jedoch unterbrechen und ihr droht, von einer neuen und ebenfalls hochbegabten Athletin im Team überschattet zu werden. Ihre größte Gegnerin ist jedoch ihre eigene Trainerin (aller Voraussicht nach gespielt von Rose Byrne), die von ihren Schülerinnen Höchstleistungen um jeden Preis einfordert.

Der Synopsis zufolge scheint Bronstein, wie schon in „If I Had Legs I’d Kick You“, ihre Protagonistin gnadenlos an den Rand ihrer Nerven zu drängen. Dass der Film dabei erneut jegliche Schmerzgrenzen übertreten dürfte, darauf deutet auch die Veröffentlichung unter dem erst 2025 von Warner Bros. gegründeten Label Clockwork hin, das sich besonders auf provokante Werke von unabhängigen Filmemacher*innen spezialisiert hat. Ein Ankündigungsposter mitsamt dem Slogan „Wenn du es nicht hasst, liebst du es nicht“ hat das Studio auch schon veröffentlicht:

Ein entscheidender Unterschied zu Bronsteins vorangegangenem Werk: Die Geschichte stammt diesmal nicht aus ihrer eigenen Feder, sondern aus der von Isabella Jarosz. Die Autorin ist in der Branche zwar noch ein unbeschriebenes Blatt, liefert hier aber ein Drehbuch, das 2024 schon auf der sogenannten Black List aufgeführt wurde – also der Liste mit den besten, noch nicht umgesetzten Drehbüchern aus Hollywood.

Die Dreharbeiten zu „Nasty“ beginnen voraussichtlich im Herbst 2026, während der amerikanische Kinostart für 2027 angesetzt ist. Wir drücken derweil die Daumen, dass es der Film diesmal auch auf die deutschen Leinwände schafft, anders als es noch bei „If I Had Legs I’d Kick You“ der Fall war.

Thriller-Liebhaber dürften sich übrigens auch darüber freuen, dass schon jetzt intensiv an einer Fortsetzung zu „The Housemaid - Wenn sie wüsste“ gearbeitet wird – und für diese bekommt Sydney Sweeney nun womöglich prominenten Zuwachs:

Neben Sydney Sweeney: "Off Campus"-Star soll in der Fortsetzung eines der großen Überraschungshits 2026 dabei sein
Louis Verheyen
Louis Verheyen
-Freier Autor
Genießt alle Facetten des Kinos und lässt sich von „Mulholland Drive“ ebenso gern verstören wie von „Call Me By Your Name“ verzaubern. Hofft immer noch wehmütig darauf, dass Richard Kelly mal wieder einen Film dreht.
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