Hollywood trauert noch immer um Sam Neill. Am Montag, den 13. Juli 2026, ist der Schauspieler im Alter von 78 Jahren überraschend verstorben. Sicherlich nehmen sich diesen Umstand viele Fans als traurigen Anlass, noch einmal ihre liebsten Filme mit dem Neuseeländer anzuschauen – doch nun ist bekannt geworden, dass uns Neill auf der Kino-Leinwand und dem TV-Bildschirm noch eine Weile erhalten bleiben wird.
Neills langjähriger Agent, Philip Grenz, enthüllt gegenüber Entertainment Weekly, dass der vielseitige Charaktermime „innerhalb des vergangenen Jahres vier Projekte direkt hintereinander abgedreht [hat], die alle in den kommenden Monaten veröffentlicht werden.“
RomCom und Monster-Blockbuster: Auf diese neuen Filme mit Sam Neill dürfen sich Fans freuen
Mindestens zwei dieser Projekte sind bereits bekannt: Bei dem einen handelt es sich um „The Last Resort“, eine von „Miss Undercover“-Regisseur Donald Petrie inszenierte romantische Komödie, in der auch Daisy Ridley („Star Wars: Das Erwachen der Macht“) und Alden Ehrenreich („Solo: A Star Wars Story“) mitspielen.
Außerdem hatte Neill eine Nebenrolle im jüngsten Eintrag ins MonsterVerse übernommen: „Godzilla x Kong: Supernova“ soll am 27. März 2027 in den deutschen Kinos starten. Zu den übrigen beiden Projekten verriet Grenz keine Details.
Einem breiten Publikum war Neill vor allem durch seine Verkörperung des Dr. Alan Grant in Steven Spielbergs bahnbrechendem Blockbuster „Jurassic Park“ (1993) bekannt. Noch zwei Mal kehrte er zu der Rolle zurück – in „Jurassic Park III“ (2001) und „Jurassic World 3: Ein neues Zeitalter“ (2023).
Doch es gibt noch zahlreiche weitere Filme, für die Neill in Erinnerung bleiben wird – darunter der verstörende Horror-Klassiker „Possession“ (1981), der Psycho-Thriller „Todesstille“ (1989), die Tom-Clancy-Verfilmung „Jagd auf Roter Oktober“ (1990), das romantische Drama „Das Piano“ (1993), John Carpenters „Die Mächte des Wahnsinns“ (1995) oder der Sci-Fi-Horror „Event Horizon“ (1997). Und auch im Serienbereich hinterließ Neill Eindruck – so war er etwa Teil des Ensembles der erfolgreichen Gangsterserie „Peaky Blinders“.
Wenn ihr übrigens wissen wollt, welchen in Deutschland viel zu unbekannten Film Neill selbst ganz besonders schätzte, dann lest auch den nachfolgenden Artikel:
"Ein wahrhaft bahnbrechendes Meisterwerk": Sam Neill war ganz besonders stolz auf diesen viel zu unbekannten Film