Man muss es leider so deutlich sagen: Im Kino hat „Masters Of The Universe“ eine knallharte Bruchlandung hingelegt. Bei einem Budget von mindestens 170 Millionen Dollar konnte das bunte Fantasy-Spektakel gerade einmal etwas über 113 Millionen US-Dollar einspielen. Das haben sich die Verantwortlichen bei Amazon sicher anders vorgestellt – zumal der Film ja bereits eifrig damit beschäftigt war, eine Fortsetzung vorzubereiten:
Unbedingt sitzen bleiben: Wir erklären euch die zwei (!) "Masters Of The Universe"-AbspannszenenAuch wenn die Zahlen aktuell wenig Hoffnung auf einen zweiten Teil machen, gibt es noch eine Chance. Denn immerhin wurde der Titel für die „Streaming-first“-Strategie von Amazon konzipiert. Hier sollen durch exklusive Inhalte Kunden langfristig vom Streaming-Anbieter überzeugt werden – und die Abenteuer von He-Man und seiner Gang sind ein wichtiger Teil dieser Planung. Entscheidend dürfte also auch sein, welche Abrufzahlen „Masters Of The Universe“ nun im Streaming erzielen kann. Sollten diese stimmen, ist es durchaus möglich, dass wir noch einmal in die Welt von Eternia zurückkehren werden.
Wer also „Masters Of The Universe“ im Lichtspielhaus verpasst hat, kann den Fantasy-Kracher bereits ab dem heutigen 22. Juli 2027 im Abo von Amazon Prime Video nachholen:
"Masters Of The Universe": Das ist die Handlung
Der zehnjährige Prinz Adam (Artie Wilkinson-Hunt) wächst mit seiner Familie auf dem fantastischen Planeten Eternia auf. Doch Adam ist alles andere als ein geborener Krieger. Statt mit dem Schwert zu trainieren, verbringt der sensible und verträumte Junge seine Zeit lieber mit Albernheiten. Als der skrupellose Skeletor (Jared Leto) jedoch mit seinen Schergen einfällt und die Hauptstadt Eternos in Schutt und Asche legt, endet Adams unbeschwerte Kindheit schlagartig.
Im letzten Moment gelingt ihm die Flucht durch ein Portal zur Erde. Während der Reise zwischen den Welten geht jedoch das legendäre Zauberschwert verloren – der einzige Schlüssel zu seiner Rückkehr nach Eternia. Adam bleibt nichts anderes übrig, als sich auf der Erde ein neues Leben aufzubauen. Fast 20 Jahre später arbeitet der inzwischen erwachsene Adam (jetzt: Nicholas Galitzine) als mäßig erfolgreicher HR-Manager und sucht nebenbei noch immer nach einem Weg zurück in seine Heimat. Inzwischen muss er sich mit der Frage auseinandersetzen, ob seine Erinnerungen an sein altes Leben vielleicht doch nur ein Traum waren. Doch dann taucht sein verschollenes Schwert ausgerechnet in einem Spielzeugladen wieder auf …
"Masters Of The Universe": Nicht perfekt – aber kurzweilige Unterhaltung
Es ist schade, dass „Masters Of The Universe“ im Kino so abgestraft wurde, denn trotz einer generischen Handlung merkt man der bunten Welt von Eternia die Liebe der Filmemacher zum Franchise zu jedem Zeitpunkt an. Die schrägen Kostüme versprühen launigen 80er-Jahre-Flair und auch die Besetzung von Jared Leto als Skeletor ist durchaus passend. Die nostalgische Leinwand-Wiederbelebung der Kult-Marke mag zwar manchmal etwas zu albern sein, dennoch trägt sie das Herz am rechten Fleck. Vom Autor dieser Zeilen gibt es daher in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik auch solide 3 von 5 Sternen. Insbesondere He-Man-Fans mit einem Faible für knallbunte Action dürfen also trotz einiger Schwächen durchaus einen Blick riskieren.
Ganz und gar keine Bruchlandung legt indes der neue Film von Christopher Nolan im Kino hin:
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